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Der Italiener hatte vorgehabt, den Reschenpass zu überqueren. Wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtete, hielt die Steuerpolizei "Guardia di finanza" das Auto des Mannes an. Dieser versuchte noch, sich einer Kontrolle durch eine Kehrtwendung zu entziehen. Er fiel somit den Beamten auf. Als er angehalten wurde, rechtfertigte sich der Autofahrer damit, dass er wegen des Satellitennavigationssystems seines Mobiltelefons falsch abgebogen sei.

Als das Fahrzeug kontrolliert wurde, zeigte der Spürhund "Escot" großes Interesse an dem Gepäck. Der Fahrer begründete dieses Interesse mit einer Ladung Würstchen in seinen Taschen. In den vier Sporttaschen befanden sich jedoch auch 104 Kilo Haschisch in Packungen, wie die Steuerpolizei berichtete.

Ein Richter in London ordnete an, dass der jüngere Sohn von König Charles III. erklären müsse, warum zahlreiche Nachrichten und Dokumente gelöscht worden seien, die mutmaßlich wichtig für den Rechtsstreit mit News Group Newspapers (NGN) seien. Das berichteten britische Medien am Freitag.

Dabei geht es um Chats von Harry mit J.R. Moehringer, dem Ghostwriter seiner Autobiografie "Reserve". Der 39-Jährige wirft NGN vor, etwa mithilfe des Abhörens von Mailboxen illegal private Informationen über ihn seit dem neunten Lebensjahr gesammelt zu haben. Das weist der Verlag zurück, dem auch das vor Jahren eingestellte Revolverblatt "News of the World" gehörte. Der Prozess soll im Jänner 2025 beginnen.

"The Real Housewives of Munich" feierte am Donnerstagabend in München Premiere. Die Serie erzählt von sechs reichen Münchnerinnen und zeigt das, was diese aus ihrem Luxusleben zeigen wollen. Die wichtigsten Themen sind die Klischees der Bussi-Bussi-Gesellschaft schlechthin: Kurztrips nach St. Moritz, Botox, Brust-OPs, Shoppingtouren und etwas Zickerei.

In der Münchner Reality-Ausgabe geht es um sechs wohlhabende Frauen. Das ist der Cast:

  • Die Mutter und Geschäftsfrau Carina (33)
  • die ehemalige Unternehmensberaterin Lili (38)
  • die Immobilienexpertinnen Seher (38) und Natalie (37)
  • die "Leistungsfacharbeiterin" Pegah (31)
  • die Designerin Joana (46)

Die Stadt richtet eine "Kompetenzstelle für Inklusion" im Elementarbereich ein. Diese fungiert nicht nur für Erziehungsberechtigte als Ansprechpartner, sondern auch für alle in dem Bereich tätigen Personen und Einrichtungen. Am Freitag fand anlässlich der Gründung eine Auftaktveranstaltung im Rathaus statt.

Eingerichtet ist die Organisation bei der Kinder- und Jugendhilfe, wie das Büro von Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr (NEOS) der APA mitteilte. Sie soll unter anderem als Informations- und Vernetzungsstelle für Eltern, Betreuungsfachkräfte in Kindergärten und Kindergruppen sowie für Betreiber von elementaren Bildungs- und Betreuungseinrichtungen bzw. Tageseltern dienen.

Ein Jahr nach Publikwerden der Betrugsaffäre, in die unter anderen Mitarbeiter der Bauabteilung der Vorarlberger Krankenhausbetriebsgesellschaft (KHBG) und von Siemens verwickelt sind, hat die Staatsanwaltschaft Feldkirch die Ermittlungen nun an die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) abgegeben. Man gehe von einer Schadenssumme von über fünf Mio. Euro aus, damit sei automatisch die WKStA zuständig, so der Feldkircher Behördensprecher Heinz Rusch am Freitag.

Verhaftungen bei Siemens

Die Betrugscausa war Anfang August 2023 öffentlich bekannt geworden, als nach einer Anzeige infolge einer Compliance-Prüfung bei Siemens mehrere Verhaftungen erfolgten. Zudem gab es Hausdurchsuchungen, unter anderem in der Bauabteilung der KHBG. Von den Ermittlungen waren neben einem Siemens-Manager zwei damals aktive und ein pensionierter Beschäftigter der KHBG betroffen. Sie sollen seit 2013 über ein eigenes Unternehmen für Aus- bzw. Neubauprojekte der KHBG manipulierte Rechnungen ausgestellt haben. Es kam in der Folge zu mehreren Selbstanzeigen, insgesamt werden zwölf Personen als Beschuldigte geführt.

Die Frau verschwand Ende Juni 2014 als 17-Jährige aus ihrem Elternhaus, um sich laut Ansicht der Behörden dem Islamischen Staat (IS) anzuschließen. Sie bekam zwei Söhne und lebt seit der Zerschlagung der Terrormiliz in kurdischen Internierungslagern. Das Außenministerium weigerte sich bisher aber, sie zurückzuholen.

2019 wandten sich die Eltern der Salzburgerin mit der Bitte um Rückholung ihrer Tochter und der Enkelkinder an das Außenministerium. Doch dieses stimmte nur zu, die Kinder nach Österreich zu bringen, nicht aber ihre Mutter, was die Familie mit Verweis auf das Wohl der Kinder ablehnte. Da sich die Salzburgerin freiwillig der Terrormiliz IS angeschlossen habe, liege ein besonders hoher Grad der Eigenverschuldung vor, begründete das Ministerium die ablehnende Haltung.

Sie hat am Donnerstag beim Landesgericht Salzburg Konkurs angemeldet. Betroffen sind laut Stapf Neuhauser Rechtsanwälte 173 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu Spitzenzeiten waren es mehr als 600 gewesen. Pleitegrund seien neben einem Umsatzeinbruch gravierende Fehlplanungen der Firmenzentrale. Eine Fortführung ist nicht geplant.

Das Unternehmen verfügt noch über zwölf eigene Filialen. 13 Franchisenehmer nutzen die Marke und betreiben 23 weitere Filialen, sind aber gesellschaftsrechtlich nicht mit der nun pleitegegangenen Esprit Handelsgesellschaft m.b.H. verbunden.

Das aktuelle Aktivvermögen der Esprit Handelsgesellschaft m.b.H. beträgt zu Liquidationswerten rund 4,9 Mio. Euro, die Passiva belaufen sich nach derzeitigem Stand - ohne etwaige Schadenersatzforderungen aus Bestandsverträgen - auf insgesamt rund 8,4 Mio. Euro, so die Kanzlei Stapf Neuhauser, die die Geschäftsführung vertritt, wie es in einer Aussendung hieß.

Die österreichische Esprit-Tochter hat im Zeitraum von Jahresbeginn bis zum 20. Juni bei einem Umsatz von 8,9 Mio. Euro einen operativen Verlust in Höhe von 4,9 Mio. Euro erlitten. Im Gesamtjahr 2023 hatte das Unternehmen noch einen Umsatz von 29,56 Mio. Euro erwirtschaftet, im Jahr zuvor waren es noch 37,4 Mio. Euro.

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