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Förderung und Transport von Öl und Gas erhöhen CO2-Ausstoß

Vor allem austretendes Methan, CO2-Abluft und das Abfackeln von Gasen belasten die Treibhausgasbilanz des Öl- und Gassektors, heißt es in dem heute Montag veröffentlichten Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA) zur Branche. In Folge entfallen pro Fass Erdöl (159 Liter) im Durchschnitt 95 kg CO2-Äquivalent auf Förderung und Transport und weitere 405 kg auf die Verbrennung. Das heißt, dass fast 20 Prozent aller Treibhausgase im Zusammenhang mit der Nutzung von Öl auf Förderung und Transport entfallen. Bei Gas sind es rund 25 Prozent - 100 kg CO2-Äquivalent für Produktion und Transport sowie 320 kg bei der Verwertung.

Die Emissionen bei Förderung und Transport von Öl und Gas verursachen damit fast 15 Prozent der Treibhausgase des gesamten weltweiten Energiesektors, schätzt die IEA.

Die Industrie bemühe sich um eine Reduktion des CO2-Ausstoßes bei der Produktion, zahlreiche Firmen haben sich dazu Ziele gesetzt. Die wichtigste und kosteneffizienteste Einzelmaßnahme ist bei Öl- und Gasförderung, die Freisetzung von Methan bei der Förderung zu verhindern. Aber auch Rückgewinnung und Speicherung von CO2 kann dazu gehören. Immerhin finanziere die Öl- und Gasindustrie über ein Drittel aller Investitionen in diesem Bereich.

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