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ÖVP-Klimaprogramm für NR-Wahl setzt auf Wasserstoff

Österreich soll, geht es nach Kurz, zur "Wasserstoffnation Nummer Eins" werden. Ziel sei es, die CO2-Emissionen im Verkehr mittelfristig zu reduzieren. Bis 2025 solle es flächendeckend Wasserstoff-Tankstellen in Österreich geben. Sinnvoll wäre es auch, so der Spitzenkandidat der ÖVP, "dass wir in Österreich ein Wasserstoffzentrum schaffen, wo wir innovative Unternehmen in einem Cluster zusammenführen". Ihm schweben etwa die OMV und der Verbund vor.

"Verbote" oder "Zwang" solle es hingegen nicht geben. Eine CO2-Steuer würde vor allem sozial Schwächere und Menschen im ländlichen Raum treffen, argumentierte der ÖVP-Spitzenkandidat. In einer kommenden Bundesregierung solle Klimaschutz zur "Chefsache" werden, meinte Kurz außerdem gegenüber der APA. Dieser solle einem eigenen "Klimakabinett" in der Regierung vorstehen, dem auch weitere Ministerien angehören.

Bis 2045 soll Österreich "CO2-neutral" werden, so Kurz. Dann soll spätestens der gesamte Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen werden. Weitere Details zum Klimaschutz-Programm will die ÖVP am Montag in einer Pressekonferenz präsentieren.

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