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WKStA-Nichtigkeitsbeschwerde im Eurofighter-Prozess

Die Londoner Briefkastenfirma hatte vom Eurofighter-Hersteller EADS (heute: Airbus) knapp acht Millionen Euro bekommen und dafür vorgeblich beraten und lobbyiert. Die Ermittler warfen den Beschuldigten Untreue vor, dem Geld sollen keine Gegenleistungen gegenübergestanden sein.

Die Frage "Wo war die Leistung?" konnte jedoch auch der Prozess nicht klären. Die Angeklagten schwiegen beharrlich und auch die geladenen Zeugen sagten nichts Konkretes. Letztendlich konnte das Gericht nicht mit der für eine Verurteilung notwendigen Sicherheit feststellen, inwiefern der EADS-Konzern geschädigt wurde. Die Angelegenheit sei außerdem ohnehin verjährt.

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