APA - Austria Presse Agentur

Medien: USA und China vor Abkommen im Handelsstreit

Im Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und China zeichnet sich einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge eine Einigung ab. Die Verhandlungen zwischen den Kontrahenten hätten gute Fortschritte gemacht und ein Abkommen nehme Konturen an, berichtete die Zeitung am Sonntag unter Berufung auf ungenannten Quellen.

So sei Peking unter anderem bereit, Importzölle zu senken und andere Beschränkungen bei US-Agrargütern, Autos und Chemieprodukten aufzuheben, berichtete die Zeitung. China habe zudem zu erkennen gegeben, künftig mehr US-Produkte zu importieren. Auch Washington sei zu Konzessionen bereit und könnte die im vergangenen Jahr auf chinesische Produkte verhängten Strafzölle wieder aufheben. Trotz weiterhin bestehender Hindernisse könne ein Abkommen bereits bei einem Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping Ende März bekannt gegeben werden, schreibt die Zeitung.

Der Handelskonflikt zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt hatte seit einem Jahr rund um den Globus die Furcht vor einem Einbruch der Konjunktur geschürt. Die USA und China überzogen sich mit Strafzöllen auf Waren in einem Gesamtwert von mehr als 360 Milliarden Dollar. Trump ist das US-Handelsdefizit mit China ein Dorn im Auge. Er beschuldigt Peking unfairer Praktiken. Trump selber hatte Ende Februar die Hoffnung auf eine rasche Lösung geschürt.

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