APA - Austria Presse Agentur

"Turn On"-Architekturfestival geht in nächste Runde

Das Architekturfestival "Turn On" geht von Donnerstag bis Samstag (7. bis 9. März) im Großen Sendesaal des ORF RadioKulturhaus in die nächste Runde. Das übergeordnete Thema der bei freiem Eintritt zugänglichen Dialoge, Diskussionen und Vorträge an der Schnittstelle von Wirtschaft und Architektur lautet in der 17. Ausgabe "Qualität und Innovation".

Eröffnet wird die 2003 von der Architekturtheoretikerin Margit Ulama begründete und von der Architekturstiftung Österreich ausgerichtete Veranstaltung am Donnerstagnachmittag (14.30 Uhr) von der Vizebürgermeisterin und Stadträtin für Stadtentwicklung und Verkehr Maria Vassilakou (Grüne). Den Festvortrag hält am Freitagvormittag der Brüsseler Architekt Leo Van Broeck unter dem Titel "Quality as a Bridge between Architecture and Politics", in dem er laut Ankündigung die Praxis des Bauens auf einer philosophisch-politischen Metaebene kommentieren wird. Damit knüpft er an den Anspruch des Festivals an, als Netzwerk zwischen Architektur, Wirtschaft und Politik zu fungieren.

Ein "Kaleidoskop aktueller Bauten" verspricht die Programmschiene "Turn On Partner", in deren Rahmen am Donnerstag und Freitag auf den komplexen Bauprozess samt seinen spezifischen Fragestellungen fokussiert werden soll. Diskutiert werden städtebauliche Konzepte ebenso wie die Themen Wohnbau oder "Smarte Energie". Unter dem Titel "Urbane Architektur prägt progressive Provinz" stellt etwa der Architekt Ernst Beneder im Dialog mit dem Waidhofener Bürgermeister ein "Best Practice-Beispiel für Weiterdenken" vor und erzählt von einem mehrteiligen Stadtentwicklungsprojekt in Waidhofen/Ybbs, in dessen Rahmen etwa das "Offene Rathaus" zum Bürgerservicezentrum wurde. Ein Quartiershaus im Sonnwendviertel, das Wohnen, Arbeiten und Freizeit unter einem Dach vereint, diskutieren Michael Pech und Heribert Wolfmayr.

15 Vorträge zu konkreten Bauten hält der Samstag bereit: Im Bereich Wohnbau präsentiert etwa das Büro "einszueins architektur" die Baugruppenprojekte "WILLDA Wohnen" und "Gleis 21" und zeigt auf, wie Nutzer Wohn- und Gewerbeflächen von Beginn an mitbestimmen können - inklusive dem Blick auf Chancen und Herausforderungen des Modells. Dem "dreidimensionalen pädagogischen Raum" aka Bildungsbauten widmet sich Hemma Fasch, Dietger Wissounig stellt drei Projekte aus dem Gesundheitsbereich vor und zeigt, wie seine Bauten den Landschafts- und Naturraum dabei als "eigenständiges Raumprogramm" verstehen.

Neu eingeführt wird heuer der Programmpunkt "Turn On Studio", der Arbeiten von Studierenden für konkrete Orte in Österreich präsentiert. Einmal steht das traditionsreiche Salzburg im Fokus, das andere Mal die neu geschaffene Seestadt Aspern in Wien.

INFO: "Turn On" im ORF RadioKulturhaus, Donnerstag, 7. März: 14.30 bis 18.30 Uhr; Freitag, 8. März: 10.30 bis 19 Uhr, Samstag, 7. März: 13 bis 22 Uhr; www.turn-on.at

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