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16.10.2018

Mikroplastik in Duschgels und Cremes erkennen

Nicht nur in vielen Lebensmitteln, auch in Kosmetika kommt Mikroplastik vor. Die winzigen Plastikteile in Peelings und Duschgels sollen helfen, alte Hautschüppchen zu entfernen. Außerdem dienen die Mikroplastik-Teilchen als Füllstoff und Bindemittel in Make-up und Abdeckcremes sowie als Filmbildner in Shampoos und Spülungen.

Kläranlagen können die Partikel allerdings oft nicht aus dem Abwasser filtern, so gelangen sie in Flüsse und Meere - und in die darin lebenden Tiere. Wer auf Mikroplastik in Kosmetika verzichten will, muss selbst recherchieren. Ein Blick auf die Inhaltsliste kann helfen.

Hier die Stoffe mit ihrer chemischen Bezeichnung: Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyethylenterephthalat (PET), Nylon-12, Nylon-6, Polyurethan (PUR), Acrylates Copolymer (AC), Acrylates Crosspolymer ( ACS), Polyacrylat (PA), Polymethylmethacrylat (PMMA), Polystyren (PS) und Polyquaternium-7 (PQ).

Die Reihenfolge der gelisteten Inhaltsstoffe auf der Verpackung spiegelt die Konzentration im Produkt wieder. Was oben steht, hat also die höchste Konzentration. Alternativ sollte man im Geschäft nachfragen oder sich direkt an den Produzenten wenden.

Ein Blick auf die Inhaltsliste lohnt sich
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