APA - Austria Presse Agentur

Rheuma-Patienten sollten regelmäßig Gehör überprüfen

Rheumatische Erkrankungen schädigen nicht nur die Gelenke, sondern eventuell auch das Gehör. Rheuma-Patienten sollten ihr Hörvermögen deshalb regelmäßig überprüfen lassen, raten Rheumatologen.

Dafür gibt es zwei Gründe: Erstens lassen sich langfristige Schäden eventuell vermeiden, wenn ein Facharzt Probleme frühzeitig entdeckt und behandelt. Und zweitens können durch Rheuma verursachte Hörschäden ein Hinweis darauf sein, dass die Krankheit insgesamt nicht optimal behandelt wird und zum Beispiel die Medikamenten-Dosis angepasst werden muss.

Rheumatische Erkrankungen, die Schaden am Gehör verursachen können, sind zum Beispiel der Lupus (Lupus erythematodes, SLE) oder die sehr seltene rheumatische Granulomatose mit Polyangiitis. Im Falle von SLE kann die Erkrankung sogar plötzliche Schwerhörigkeit auf einem Ohr verursachen. Und auch beim klassischen Gelenkrheuma gibt es eventuell einen Zusammenhang mit Schwerhörigkeit. Das ist nach Angaben der Experten aber noch nicht ausreichend erforscht.

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