Ikea.

AP/Mark Lennihan

3000 Menschen verabreden sich vor einer Ikea-Filiale, um Verstecken zu spielen

Das Facebook-Event sorgte für einen Polizeieinsatz vor der Ikea-Filiale in Glasgow.

Auf Facebook gibt es die verrücktesten Veranstaltungen. Einige von ihnen sind fake, andere wiederum sind echt, obwohl sie ziemlich absurd klingen. Ein Event in Glasgow lud zum Versteckenspielen in einer Ikea-Filiale ein und fand (fast) statt. Über 3000 Menschen meldeten sich für die Veranstaltung an. Aus diesem Grund stockte das Möbelhaus das Sicherheitspersonal auf und kontaktierte die Polizei, wie "The Scotsman" berichtet.

Nachdem die PolizistInnen Jugendliche vor der Ikea-Filiale angesprochen und diese weggeschickt hatten, wurde den sozialen Medien die Nachricht verbreitet, dass das Event nicht stattfinden wird. Bis 20 Uhr wurde der Eingang von BeamtInnen bewacht. Die genaue Anzahl der TeilnehmerInnen, die wirklich erschienen sind, ist nicht bekannt.

2014 wurde zum ersten Mal zu einer solchen Aktion über die sozialen Netzwerke aufgerufen. Fotos und Videos von Menschen, die sich im schwedischen Möbelhaus unter Betten oder in Schränken verstecken, verbreiteten sich rasant. Anfangs wurde der virale Trend von Ikea toleriert, 2015 rief das Unternehmen ein offizielles Verbot der Events aus. Die Begründung: Die Events seien außer Kontrolle geraten und die immer ausgefalleneren Orte, an denen sich die SpielerInnen versteckten, stellen ein Sicherheitsrisiko dar.

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