APA - Austria Presse Agentur

Anti-Rassismus: Posthumes Pop-Smoke-Album verschoben

Die geplante Veröffentlichung eines posthumen Albums knapp vier Monate nach dem Tod von US-Rapper Pop Smoke ist aus Solidarität mit den Protesten gegen Rassismus und Polizeibrutalität verschoben worden. Aus "Respekt für die Bewegung" nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd durch Polizeigewalt werde das Album erst am 3. Juli erscheinen, teilte Plattenproduzent Steven Victor auf Instagram mit.

Stattdessen postete er am Freitag, dem ursprünglichen Album-Termin, ein Video von der posthum produzierten Single "Make it Rain". Pop Smoke, der mit bürgerlichem Namen Bashar Barakah Jackson hieß, war im Februar in Los Angeles von unbekannten Tätern bei einem Hauseinbruch erschossen worden.

Mit 20 Jahren galt Pop Smoke in der Rap-Szene als vielversprechender Nachwuchskünstler. Kollegen wie Chance the Rapper, Nicki Minaj und 50 Cent reagierten damals bestürzt. Erst kurz zuvor hatte der aufstrebende New Yorker Musiker sein Album "Meet The Woo, V.2" herausgebracht, mit er auf Anhieb auf Platz sieben der US-Billboard-Charts einstieg.

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