Buchpreis-GewinnerIn Kim de l'Horizon bedroht

Kim de l'Horizon erhielt viele Hassbotschaften
Kim de l'Horizon sieht sich nach dem Gewinn des Deutschen Buchpreises Bedrohungen ausgesetzt.

Das berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" unter Berufung auf den DuMont-Verlag, der den Roman "Blutbuch" verlegt. Seit der Auszeichnung mit dem Deutschen Buchpreis sehe sich Kim de 'Horizon neben Glückwünschen im Internet auch queerfeindlichen Angriffen ausgesetzt. Die Social-Media-Beauftragte des Verlages habe viele Hassbotschaften löschen müssen, hieß es.

Kim de l'Horizons Termine auf der Frankfurter Buchmesse sollen den Angaben zufolge trotz Sicherheitsvorkehrungen aber wie geplant stattfinden. De l'Horizon wurde in der Schweiz geboren und definiert sich als non-binär, weder eindeutig männlich noch weiblich.

Wer unter (Cyber-)Mobbing leidet, sollte sich an vertraute Menschen wenden. Oft hilft bereits ein einzelnes Gespräch. Wer für weitere Hilfsangebote offen ist, kann sich rund um die Uhr kostenlos unter der Rufnummer 142 an die Telefonseelsorge wenden. Sie bietet schnelle erste Hilfe an und vermittelt ÄrztInnen oder Beratungsstellen.

Mehr Informationen findest du auch unter saferinternet.at

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