Daniela Katzenberger

APA/dpa/Henning Kaiser

Daniela Katzenberger über PMS: "Bin wie vom Dämon besessen"

Daniela Katzenberger sprach offen über ihre Stimmungsschwankungen im Zuge ihrer Menstruationsblutung. Warum sie damit zum Vorbild wird.

Daniela Katzenberger und Ehemann Lucas Cordalis geben regelmäßig in der RTLZWEI-Show "Daniela Katzenberger – Familienglück auf Mallorca" intime Einblicke in ihren Alltag. Im Staffelfinale sprach der blonde TV-Star nun offen über ihre Stimmungsschwankungen während der Menstruationsblutung.

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"Bin wie besessen"

Beim Shoppen gehen mit ihrem Mann fühlte sich "die Katze" etwa sichtlich unwohl. "Ich hatte Pickel, Periode, Blähungen. Wenn ich meine Tage habe, bin ich wie von einem Dämon besessen", so Katzenberger erklärend über ihre Nörgeleien.

Monatlich hätte sie mit einem "verfressenen, furzenden Dämon" zu kämpfen.

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Ein Appell: Normalisiert den "Dämon"

Was Partner Cordalis dazu sagt? "Am Schluss sind die Leidtragenden meistens die Männer", so der Sänger. Damit hat er doch eigentlich nicht Recht, oder?

Leidtragende sind schon eher die Menstruierenden selbst, schließlich sind sie diejenigen, die den schwankenden Hormonhaushalt direkt erleben, die Schmerzen ertragen und (monatlich) Veränderungen am Körper erdulden müssen. Klar kann das Umfeld die Stimmungsschwankungen zu spüren bekommen – im Vergleich ist das jedoch das geringere Übel, wohl aber auch nicht immer einfach.

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Über "das größere Leid" nachzugrübeln, bringt ohnehin nichts. Wichtiger wäre doch, PMS, physische oder psychische Leiden und Stimmungsschwankungen im Zuge der Menstruation nicht mehr als Tabu-Thema zu betrachten, sondern darüber offen zu sprechen. Lasst uns ehrlich miteinander sein und den inneren "Dämon" mit anderen teilen – denn kennen tun ihn fast alle, daran ist nichts peinlich oder ungewöhnlich. Und dafür sollte man sich vor allem nicht schämen.

Alle Folgen von "Daniela Katzenberger – Familienglück auf Mallorca" sind auf RTLZWEI zu sehen.