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Die schönsten "Starmania"-Momente, die wir niemals vergessen werden

Pünktlich zum geplanten Comeback der Castingshow blicken wir auf die Highlights der ersten Staffeln zurück.

Es ist offiziell: Der ORF will 2021 die erste österreichische Castingshow "Starmania" wieder zum Leben erwecken. Während der 2000er wurden vier Staffeln produziert, danach war Schluss. Als Aushängeschilder des Formats gelten bis heute Christina Stürmer und Conchita Wurst, die sich immerhin zu den größten Austro-Popstars der vergangenen Jahrzehnte zählen dürfen.

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Im Februar 2021 soll es nun wieder losgehen, bewerben kann man sich ab sofort. Die anstehende Wiederauferstehung nutzen wir natürlich, um auf die für uns denkwürdigsten Momente der Show zurückzublicken – von 2002 bis 2009 brachte "Starmania" nämlich ein paar echte Sternstunden des österreichischen Fernsehens hervor.

Christl serviert "Hot Stuff"

Wer die Nullerjahre in Österreich verbracht hat, erinnert sich an diese Performance: Als Christl Stürmer mit einer völlig wahnsinnigen Version von Donna Summers "Hot Stuff" plötzlich alles wegfegte – und dafür richtigerweise ein Rekord-Saalvoting kassierte. History.

"Tears of Happiness"

Es war der Auftritt, der Christina Stürmer letztendlich den Sieg kosten sollte: Dass Michael Tschuggnall plötzlich mit einem selbstkomponierten Song daherkommt, damit hatte einfach niemand gerechnet – und dafür wollte das Publikum ihn belohnen. "Tears of Happiness" verhalf ihm zum unerwarteten "Starmania"-Triumph und schaffte es auf Platz eins der österreichischen Charts.

Tom Neuwirth und sein "Goldfinger"

Als Tom Neuwirth im Finale der dritten "Starmania"-Staffel um sein Leben sang, ahnte noch keiner, dass er nur wenige Jahre später als Conchita Wurst den Eurovision Song Contest für Österreich gewinnen würde. Damals schmetterte er effektvoll  "Goldfinger" – auch sein späterer Siegertitel "Rise Like A Phoenix" schien sich am "James Bond"-Sound zu orientieren.

"Ein Kompliment" und die Geburt der Sportfreunde Stiller

Wohltätigkeits-Queen Christina Stürmer entschied sich im Finale der ersten Staffel überraschenderweise dagegen, eine klassische Herzschmerz-Ballade vorzutragen, und fetzte stattdessen extrem rockig mit "Ein Kompliment" über die Bühne. Die Sportfreunde Stiller hatten es zu diesem Zeitpunkt wohlgemerkt gerade mal mit einem Album in die österreichischen Charts geschafft – demnach hat ihnen Christina Stürmer wohl (zumindest ein bisschen) zur Karriere verholfen. Wie großzügig!

Generell Anita "Niddl" Ritzl

"So wie Naddel, nur mit I!": In Wahrheit ist Niddl eine österreichische Pop-Ikone  – wir haben sie einfach nicht verdient. Allein ihre Performance von Chers "Strong Enough" ist bis heute in den Köpfen einer ganze Generation verankert. Als sie kurz vorm Halbfinale die Show verlassen musste, beschenkte sie uns mit dem legendären Satz: "Immer grad ums Oaschloch vorbei." Danke für alles.

Das Intro der zweiten Staffel

Zur Beginn der zweiten "Starmania"-Staffel mussten die FinalistInnen der ersten Runde noch einmal ran. Die Gruppen-Performance von "Alles und mehr" besticht vor allem durch die müßige Choreografie und den Enthusiasmus von Michael Tschuggnall.

"Leider nein"

Die wahren Schätze der "Starmania"-Archive: KandidatInnen, die schon beim ersten Casting scheiterten – und dafür ein gut gemeintes "Leider nein" bekamen. Allen voran ein unbekannter Held namens René, der sich mit einer legendären Version Alf Poiers "Hoch am Berg" für immer in unsere Herzen gesungen hat. Never forget.