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Diese Tweets zeigen, warum wir "Riverdale" hassen und lieben

Hate-Watching Deluxe: Niemand hasst "Riverdale" so sehr wie die Fans der Teenie-Serie.

Es ist soweit: Wir müssen über "Riverdale" reden. Unser liebstes Streaming-Laster, das in den USA noch ganz altmodisch wöchentlich im Fernsehen läuft, ehe es tags darauf für den Rest der Welt auf Netflix zugänglich gemacht wird, sprengt regelmäßig alle Grenzen der Logik – und lässt uns mit Ratlosigkeit, Faszination und einer tiefsitzenden Form von Hassliebe zurück.

Eigentlich hätten wir es kommen sehen müssen. Spätestens bei Jugheads "I'm a weirdo"-Ansprache aus der ersten Staffel hätten wir sagen müssen: Nein. Ganz ehrlich. Bis hierhin und nicht weiter. Genug ist genug.

Aber wir haben munter weitergeschaut – wie die rückgratlosen Sheeple, die wir nun mal sind. Es ist eine Form von Hate-Following, die uns mit "Riverdale" verbindet: Genauso, wie man manchen Leuten auf Instagram nur folgt, um sich über sie aufzuregen, schauen wir eine Serie, die wir in Wahrheit überhaupt nicht aushalten.

Nach zwei Staffeln voller spontaner Gesangseinlagen, wildem Sex zu unpassenden Zeitpunkten und extrem fragwürdiger Entscheidungen seitens Archie Andrews fanden wir uns in der dritten Staffel in einem Riverdale wieder, in dem vermeintlich übernatürliche Dinge vonstattengehen, Teenager verrückte Brausepulver-Drogen werfen und ein geheimer Fight-Club in einer Jugendstrafanstalt noch zu den weniger absurden Storylines gehört.

Am Ende kannten wir uns ehrlicherweise überhaupt nicht mehr aus – und ihr offenbar auch nicht. Das belegen zumindest die folgenden Tweets.

Dieses "Friends"-Meme zeigt Joey – nahbar wie eh und je – beim Versuch, herauszufinden, ob Hiram Lodge am Ende doch wieder der Schurke ist, den er von Anfang an porträtierte. Oder ob vielleicht sogar seine Frau hinter all dem stecken könnte. Oder die Nonnen aus dem Heim. Oder die Leute von der Farm. "Riverdale" ist verwirrend.

Ja, WHAT IS GOING ON? Das fragen wir euch doch die ganze Zeit!

Ethel: Der Judas aus Riverdale.

In welcher zeitlichen Periode "Riverdale" spielt, weiß leider niemand so genau. Dass die Gang zwar konsequent iPhones verwendet, nur um in der nächsten Sekunde in einem Krankenhaus der Fünfzigerjahre behandelt zu werden, müssen wir also einfach akzeptieren.

Ja, Nico, aber sind wir das nicht alle?

JEDES. MAL.

Wichtig und richtig, dass das mal jemand sagt.

Sagen wir mal so: Es ist zumindest nicht ganz falsch, was diese Person schreibt.

Am Ende des Tages ist Hassliebe eben auch nur Liebe. Und wir werden trotzdem wieder vorfreudig herumpiepsen, wenn Netflix uns via Push-Benachrichtigung wissen lässt, dass eine neue Folge verfügbar ist. Willkommen in Riverdale.

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