Siora Photography via unsplash; Screenshot thefakepan

Ein Künstler klärt auf Instagram über Gewalt und Unrecht an Schwarzen Menschen auf

Mit simplen Zeichnungen macht der Illustrator auf Versäumnisse des Rechtsstaates aufmerksam.

"Ich habe mir die Zeit genommen, mich über Geschichten und Realitäten zu informieren, die ich passiv ignoriert habe": Das schreibt der Illustrator und Comiczeichner @thefakepan auf Instagram unter einen Beitrag, der am 3. Juni veröffentlicht wurde und über den Fall von Eric Garner aufklärt.

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Anhand von einfach zu verstehenden Zeichnungen und Sprechblasen erzählt er die tragischen Geschichten hinter zahlreichen Ermordungen von AfroamerikanerInnen. Dabei geht er auch auf die Details der Fälle ein und erzählt den Tathergang nach und erklärt, ob die Täterin oder der Täter beispielsweise verurteilt wurden.

Er greift allerdings nicht nur Fälle auf, die sich um Morde drehen, sondern auch Fälle von Heldentum. Da wäre zum Beispiel die Story von Ruby Bridges: Sie war das erste Schwarze Mädchen, das eine Weiße Schule besuchen durfte. In einprägsamen Bildern schildert er Rubys Schulalltag, den sie wegen ihrer Hautfarbe ein ganzes Jahr alleine bestreiten musste. Damit zeigt @thefakepan, dass die Segregation in den USA noch nicht so lange her ist, wie wir oftmals denken, denn Ruby Bridges ist heute lediglich 65 Jahre alt.

Vor allem für Instagram-UserInnen, die wenig über die Fälle wissen und sich einen Überblick verschaffen wollen, sind diese Beiträge hilfreich. Elf Fälle hat der Künstler bisher thematisiert – und weitere folgen bestimmt.

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