Hintergrund: Cecilie Johnsen via Unsplash; Screenshots via Facebook

Ein Mann hat auf der Pride 'Free Dad Hugs' verteilt und wir glauben wieder an das Gute

In einem viralen Facebook-Posting schildert Scott Dittman seine Erlebnisse auf der Pride in Pittsburgh.

Ein junger Mann, der mit 19 Jahren aus seinem Elternhaus geworfen wurde, weil er homosexuell ist, ist auf der Regenbogenparade in Pittsburgh in Tränen ausgebrochen, als er Howie Dittman gesehen hat. Dittman war an diesem Tag mit einem Shirt unterwegs, auf dem in großen Buchstaben “FREE DAD HUGS” geschrieben stand.

Das Shirt hat sich Dittman kurzerhand auf Amazon besorgt – in der Hoffnung, dass es den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern würde. Wie emotional die Reaktionen waren, hat ihn dann doch erstaunt.  Er bot den BesucherInnen der Pride also die Umarmungen an, die viele von ihnen offenbar so dringend brauchten, und berichtete auf Facebook über seine bewegenden Erlebnisse.

Die erste seiner Umarmungen ging an eine junge Frau, die mit Tränen in den Augen auf ihn zukam und ihm einfach nur dankte. Manche seiner Umarmungen waren voller Freude, manche tränenreich. Dass etwas so simples solche Gefühle auslösen konnte, habe sein Herz gebrochen, so Scott Dittman.

Seit seinem Posting hat Dittman über 1500 Nachrichten erhalten. Sowohl Menschen, die von ihren Eltern nicht akzeptiert werden, als auch ebensolche Eltern sollen sich bereits an ihn gewandt haben. Wir haben da was im Auge.

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