Nach Elon Musks Abstimmung wollen Twitter-NutzerInnen, dass Snoop Dogg übernimmt.

APA/AFP/JEAN-BAPTISTE LACROIX

Wird Snoop Dogg der nächste Twitter-Chef?

Nachdem der Tesla-Man positiv über seinen Rücktritt als Twitter-CEO abstimmen hat lassen, kommt nun Snoop Doggy Dogg ins Spiel.

Rapper, Schauspieler, Unternehmer, Kommentator, Reggae-Musiker, und damals ein echter Gangster: Was kann Snoop Dogg eigentlich nicht? Er ist mit 51 Jahren so alt wie meine Mutter, jedoch wünschen sich von meiner Mutter nicht fast drei Millionen NutzerInnen, dass sie das Twitter-Ruder übernimmt. Ist die Führung Twitters die nächste "Side Quest" im echten Leben für den "Dogg Father"?

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Elon Musk lässt abstimmen

Nach nicht einmal zwei Monaten im Amt ließ der Twitter-Chef auf seinem Profil eine Abstimmung zu. "Soll ich als Leiter von Twitter zurücktreten? Ich werde mich an das Ergebnis dieser Umfrage halten", eröffnet er das Abstimmen. Insgesamt haben knapp über 57 Prozent bei 17,5 Millionen Beteiligten für "Yes" gestimmt.

In einem weiteren Tweet kündigt der Multimilliardär an, dass "er zurücktreten wird, sobald er eine Person gefunden hat, die töricht genug ist, um den Job zu nehmen." Danach werde er sich in die IT des Unternehmens zurückziehen. Passenger hat es bereits gesagt Elon: "Let Her Go".

 

Übernimmt Snoop Dogg das Ruder?

Da nun die Nachricht "Twitter sucht einen neuen CEO" mehr oder weniger raus ist, haben sich bereits unzählige NutzerInnen den aufgelegten Scherz von "ich machs halt" erlaubt, so auch Snoop Dogg. Doch Snoop Dogg ist eben bekannt dafür, sehr unterschiedliche Geschäftswege einzuschlagen. Neben seiner Tätigkeit als Musiker, Produzent und Label-Boss taucht er immer wieder als Investor, Kommentator oder Gast bei den verschiedensten Gelegenheiten auf. Man hat fast das Gefühl, er wäre überall dabei.

Mit 81 Prozent stimmten über 2,7 Millionen teilnehmende NutzerInnen für das "Yes" zu Snoop Dogg als Twitter-CEO. Während sowohl bei Elons Umfrage als auch bei dieser, die Frage bleibt, wie viele Stimmen wirklich echte Menschen sind, sind fast drei Millionen Stimmen eine beachtliche Anzahl. Zum Vergleich: Umstrittenes WM-Gastgeberland Katar hat eine Einwohneranzahl von knapp unter drei Millionen.

Natürlich durften auch ein, zwei Memes zu der Situation nicht ausbleiben, immerhin ist Twitter der Geburtsort vieler viraler Memes der letzten Dekade. Ob Kanye oder Snoop Dogg wirklich Twitter übernehmen werden? Es würde mich ehrlich gesagt nicht mehr wirklich wundern. Wer auch immer CEO wird, muss mit Elon Musk auskommen können, denn selbst wenn er zurücktritt, gehört das Unternehmen nach wie vor ihm allein.