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#EndSARS: Beyoncé, Rihanna & Co. äußern sich zu den Protesten in Nigeria

Zahlreiche Promis nutzen ihre Plattform, um auf die Proteste gegen Polizeigewalt in Nigeria hinzuweisen.

Seit mehreren Wochen toben in Nigeria heftige Proteste gegen die Polizeieinheit "Special Anti-Robbery Squad", kurz SARS, nachdem ein Video aufgetaucht war, in dem zu sehen sein soll, wie Beamte einen jungen Mann erschießen. Die Regierung hat die Sondereinheit inzwischen aufgelöst, dennoch ließen die Proteste gegen Polizeibrutalität nicht nach. Bei Demonstrationen in Lagos soll es zu Schüssen gekommen sein, bislang gibt es Berichten zufolge seit Beginn der Proteste mindestens 15 Todesopfer.

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Nun nutzen zahlreiche Promis ihre große Reichweite, um auf die Situation in dem westafrikanischen Land aufmerksam zu machen: Rihanna, Nicki Minaj und Beyoncé. Letztere teilte ein seltenes Statement auf ihrer Website und ihren Social-Media-Kanälen: "Es bricht mir das Herz, die sinnlose Brutalität zu sehen, die in Nigeria stattfindet", ist dort zu lesen. "SARS muss ein Ende haben." Man arbeite bereits daran, Notfallversorgung, Nahrung und Unterkünfte vor Ort zur Verfügung zu stellen.

Auch Rihanna teilte neben einem Foto einer blutverschmierten nigerianischen Flagge ein Statement auf ihren Social-Media-Kanälen. Sie ertrage die Folter und Brutalisierung nicht, die weiterhin auf unserem Planeten stattfinde, heißt es. "Es ist ein Verrat an den BürgerInnen, dass ausgerechnet die Menschen, die uns schützen sollen, jene sind, bei denen wir die größte Angst haben, von ihnen ermordet zu werden!"

Nicki Minaj bekundete ihre Solidarität mit den DemonstrantInnen auf Twitter: "Ich unterstütze und bete für die tapferen jungen Leute in Nigeria, die an vorderster Front dieser sinnlosen Gewalt stehen. Euren Stimmen werden gehört."

Auch viele andere Stars wie Naomi Campbell, Lizzo und Chance the Rapper weisen auf ihren Social-Media-Kanälen auf die Lage in Nigeria hin.