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Es ist so weit: Corona-Pornos sind da

Ja, ihr habt richtig gelesen. Corona-Pornos.

Dass das Coronavirus nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes ein virales Phänomen ist, wissen wir spätestens, seitdem die ersten Corona-TikToks um die Welt gegangen sind. Da ist es nur logisch, dass die berüchtigte Internet-Regel 34 auch nicht vor dem Coronavirus halt macht: Es gibt zu wirklich jedem erdenklichen Thema Pornos.

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Es war also nur eine Frage der Zeit, bis Menschen mit Gesichtsmasken-Fetisch voll und ganz auf ihre Kosten kommen. Auf gängigen Porno-Plattformen wie Pornhub oder xHamster findet man zum Suchbegriff “Coronavirus” Videos mit MILFs in vermeintlicher Quarantäne oder Gruppensex im Quarantäne-Raum – um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Wie “Vice” berichtet, ist außerdem vor gut einer Woche ein Clip mit dem Titel “Bodycam Footage Investigates Deserted Wuhan” aufgetaucht, das aus Sicht eines vermeintlichen Gesundheitsbeamten im Ganzkörperanzug zeigt, wie er Sex mit einer Frau im Krankenhaushemd hat. Ein weiteres Video desselben Duos trägt den klingenden Titel “TSA AGENT DETAINS WOMAN SUSPECTED OF CORONAVIRUS”. Das Paar wolle betroffene Menschen natürlich nicht durch die Pornos beleidigen – viel eher hoffe man, die Menschen damit ablenken zu können, wie “Vice” den Darsteller namens Spicy zitiert.

Das hofft man wohl auch beim Porno-Anbieter xHamster: Menschen, die sich in Quarantäne-Zonen befinden, bekommen kostenlose Premium-Accounts. Nach Bekanntwerden der Aktion stiegen die Anmeldungen in nur einem Tag um 22 Prozent, wie es in einem offiziellen Statement heißt.

Dann gibt es da aber auch DarstellerInnen, die den ZuschauerInnen Informationen zum Virus vermitteln wollen: In einem Clip namens "COVID-19 Coronavirus: Horny Slut Has to Use Protection During Outbreak!” werden erst einmal wichtige Fakten zum Coronavirus besprochen, bevor es zur Sache geht. Wir leben in wilden Zeiten.