APA - Austria Presse Agentur

Die 8 legendärsten ESC-Auftritte aus Österreich

Wir nehmen dich mit auf eine kleine Zeitreise: Diese acht ESC-Auftritte aus Österreich waren legendär.

Jedes Jahr seit 1956 finden sich die Mitglieder der Europäischen Rundfunkunion (European Broadcasting Union – EBU) zusammen, um beim internationalen Musikwettbewerb – Eurovision Song Contest (ESC) – mitzumachen. Wie "eurovision.de" erklärt, sind 56 Länder teilnahmeberechtigt.

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Dürfen nur europäische Länder mitmachen? 

Fälschlicherweise wird häufig geglaubt, dass nur europäische Länder berechtigt sind, mitzumachen – das ist nicht ganz korrekt: "Da die Mitgliedschaft in der EBU nicht an rein geografische Kriterien gebunden ist, können sich auch Rundfunkanstalten beteiligen, die außerhalb Europas liegen", heißt es auf der Webseite weiter. Deswegen ist auch Australien aufgrund einer Ausnahmeregelung seit 2015 dabei. 

Die Veranstaltung findet immer in Land des/der GewinnerIn des Vorjahres statt. 

  • Das Finale des Eurovision Song Contest 2022 wird am 14. Mai aus Turin (Italien) im Fernsehen übertragen. 

Wir haben euch die acht spannendsten ESC-Performances aus Österreich zusammengefasst!

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1957: Bob Martin – "Wohin, kleines Pony?"

1957 hat es Österreich erstmals ins ESC-Finale geschafft. Damals durfte der Sänger Bob Martin auftreten. Er sang sich laut "ORF" mit dem Song "Wohin, kleines Pony?" auf den zehnten und letzten Platz.

Ein schlechter Start für die österreichische ESC-Karriere!

1964: Udo Jürgens – "Warum nur, warum"

Komponist und Sänger Udo Jürgens durfte beim neunten Eurovision Song Contest für Österreich singen. Er erreichte mit seinem Song "Warum nur, warum" Platz sechs von 16!  Ein Jahr später trat Jürgens erneut beim ESC für Österreich an und sang das Lied "Sag ihr, ich laß sie grüßen". Dabei erreichte er sogar Platz vier von 18. 

Wir können uns wohl alle einig sein, dass es absolut legendär ist, dass diese Ikone unser Land vertreten hat!

1977: Schmetterlinge – "Boom Boom Boomerang"

Im Jahr 1977 wurde es wild! Die Folk-Politrock-Band "Schmetterlinge" stand auf der ESC-Bühne und musizierte ihren wohl "unpolitischsten" Song "Boom Boom Boomerang". 

Der Musiker Wilhelm Thomas "Willi" Resetarits, der auch als die Kunstfigur Ostbahn Kurti bekannt war, war unter anderem ein Bandmitglied. Resetaris verunglückte Ende April 2022 tödlich.

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1993: Tony Wegas – "Maria Magdalena"

Anfang der 90er-Jahre haben sich nach dem 38. Song Contest vor allem alle Frauen mit dem Namen "Maria Magdalena" besonders geschmeichelt gefühlt. Sänger Tony Wegas sang diesen Banger beim ESC und erreichte damit Platz 14 von 25. 

P.S.: Wenn dein Boy oder Girl nicht diesen Song voller Elan mitgrölt, um dir seine/ihre Liebe zu beweisen, dann ist er/sie nicht der/die Richtige! 

2003: Alf Poier – "Weil der Mensch zählt"

Alf Poier schrieb mit seinem ESC-Auftritt 2003 definitiv Geschichte: Voller Stolz sang er seinen Text "Klane Haserl haben kurze Naserl, Und klane Katzerl haben weiche Bratzerl", der durch einen rockigen Sound untermalt wurde.

Der überaus witzige und etwas skurrile Auftritt war für Österreich ein Glücksgriff: Wie "ORF" berichtet, brachte uns das Lied "weil der Mensch zählt" auf den 6. Platz von 26. Das war das beste Ergebnis seit 1989. Danke Alf! 

2004: Tie Break – "Du bist"

Holt die Taschentücher und Feuerzeuge raus, denn Tie Break hat uns 2004 den Herzschmerz-Banger des Jahres beschert. 

In bester 2000er-Manier haben die drei Männer unter anderem auch mit ihrem Style überzeugt: Wie "eurovision.de" berichtet, hat die Band alles versucht, um das internationale Publikum zu erreichen – so verteilten sie sogar abgeschnittene Krawatten!

Leider erreichte der Song "Du bist" nur Platz 21 von 24 Rängen. 

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2014: Conchita Wurst – "Rise like a Phoenix"

Zehn Jahre später, im glorreichen Jahr 2014, erhebt sich Österreich aus der ESC-Asche: Mit "Rise like a Phoenix" brachte uns Conchita Wurst – auch als Thomas Neuwirth bekannt – einen phänomenalen Sieg. Mit dem divenhaften Auftritt gepaart mit einem edlen Abendkleid und dichten Männerbart wollte Neuwirth vor allem für Diversität, Akzeptanz und Toleranz für die LGBTIQ-Community ein Zeichen setzen.   

Wir haben geweint, gelacht und uns die Seele aus dem Leib gegrölt: "Rise like a Phoenix" wird wohl für immer unsere ESC-Hymne bleiben!

2018: Cesár Sampson – "Nobody But You"

Gänsehautalarm gab es auch 2018 mit Sänger Cesár Samspon! Mit seinem Lied "Nobdy But You" sang er sich mit seiner souligen Stimme in unsere Herzen. Für den Sieg hat es nicht gereicht, doch für das Treppchen allemal: Der gebürtige Linzer belegte den 3. Platz im Finale.