APA/dpa/Monika Skolimowska

Fiona Erdmann spricht über Bodyshaming bei jungen Müttern

Auf Instagram spricht sich Fiona Erdmann deutlich gegen Mom-Shaming und Bodyshaming aus.

Die ehemalige "GNTM"-Kandidatin Fiona Erdmann gibt auf Social Media immer wieder Einblicke in ihr Leben al Mutter. Erst kürzlich teilte sie mit ihren über 300.000 FollowerInnen die schmerzhafte Erfahrung einer Fehlgeburt – die 32-Jährige hatte ihr Baby in der 18. Schwangerschaftswoche verloren. In einem YouTube-Video sprach sie über ihr Sternenkind.

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Nun äußert sich Erdmann in einem neuen Video deutlich gegen Bodyshaming und auch Mom-Shaming. In einem 20-minütigen IGTV-Video spricht das Model über Körperbilder und Schönheitsideale, die jungen Müttern oft aufgedrängt werden – und kritisiert dabei auch jene, die sich an den vermeintlich unrealistischen Körpern vieler Supermodel-Mamas stören.

"Körper verändern sich mit der Zeit", so Fiona in dem Video. Das müsse man annehmen. Sie selbst habe nach der Schwangerschaft mehr gewogen als zuvor und sehe oft Frauen auf Instagram – häufig Model-Kolleginnen –, die nach der Geburt eines Babys sofort wieder schlank sind. "Die sehen halt einfach ganz anders aus als ich", räumt sie ein. Dass diesen Frauen oft vorgeworfen wird, ein falsches Bild zu vermitteln, kritisiert Fiona dennoch.

"Bodyshaming geht in beide Richtungen"

Sie selbst werde nämlich oft dafür gelobt, auf ihrem Instagram-Account zu zeigen, "wie es wirklich ist" – und betont dabei, dass nun mal auch jene Frauen, die schnell wieder schlank sind, wirklich so sind. "Die sind einfach vom Körper her anders! Bodyshaming geht in beide Richtungen", erklärt Fiona.

Später zeigt Fiona, dass sie aktuell noch ein "Bäuchlein" hat, das sie stört, wie sie zugibt. Das erklärt sie mit der durchlittenen Fehlgeburt – nach der Geburt ihres ersten Kindes seien ihr ein paar Kilos mehr egal gewesen, weil sie ja schließlich ein gesundes Kind zur Welt gebracht hätte, so Fiona mit emotionaler Stimme. Bei ihren Fans scheint die Ehrlichkeit gut anzukommen. "Danke, dass du das mit uns teilst", schreibt eine Userin in den Kommentaren.