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Jessie J über Fehlgeburt: "Ich muss es noch immer verarbeiten"

Die Sängerin Jessie J sprach in einem Podcast über ihre traumatische Erfahrung, als sie ihr Baby verloren hat.

Die britische Musikerin Jessie J (34) hat im vergangenen Jahr den Albtraum einer jeden werdenden Mutter durchleben müssen - sie erlitt eine Fehlgeburt. Noch immer hat sie sich von diesem Schicksalsschlag nicht erholt, wie sie nun im Podcast "The Diary of a CEO with Steven Bartlett" erzählte. "Ich muss die ganze Sache noch immer verarbeiten. Ich empfinde noch immer Momente intensiver Trauer und des Leids."

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Baby hatte Herzstillstand

Sie erinnert sich in dem Gespräch daran zurück, wie sie eines Tages mit dem Gefühl aufgewacht sei, dass etwas mit dem Baby nicht stimmt. Ihre Befürchtung wurde schließlich beim Arzt bestätigt: "Diese schreckliche Stille, wenn ein Ultraschall gemacht wird und sie nichts sagen", so Jessie J. Zu diesem Zeitpunkt habe das Kind noch gelebt, wenige Stunden später sei das Herz stehengeblieben.

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"Ich fiel auf meine Knie"

Unter Schock stehend, habe sie die Tragödie zunächst gar nicht realisieren können. Sogar ein Konzert habe sie am Tag darauf noch gegeben. "Als ich nach der Show allein ins Auto stieg und nach Hause fuhr, die Eingangstür öffnete und hinter mir schloss, fiel ich auf meine Knie." Noch nie in ihrem Leben habe sie sich so einsam wie in diesem Moment gefühlt.

"Ich liebe Kinder", führt die Sängerin im Podcast weiter aus. "Schwanger zu werden war bereits ein Wunder und eine Erfahrung, die ich nie vergessen werde. Und ich weiß, dass ich sie wieder haben werde." Berichten zufolge datet Jessie J derzeit den Basketballer Chanan Colman (38). Zuvor war sie mit Schauspieler Channing Tatum (42) zusammen.

Professionelle Hilfe 

Wer eine Fehlgeburt erleidet, sollte sich an vertraute Menschen wenden. Wer für weitere Hilfsangebote offen ist, kann sich rund um die Uhr kostenlos unter der Rufnummer 142 an die Telefonseelsorge wenden. Sie bietet schnelle erste Hilfe an und vermittelt ÄrztInnen, Beratungsstellen oder Kliniken.

Weitere Informationen und Beratungsstellen zu Fehl- oder Totgeburten findest du im öffentlichen Gesundheitsportal Österreichs und auf "familienberatung.gv.at".