APA - Austria Presse Agentur

Josh führt Nominiertenfeld für 22. Amadeus Awards an

Der Wiener Sänger Josh, der ab Freitag als einer der fixen Juroren der neuen "Starmania"-Staffel fungiert, hat bei den am Dienstag bekannt gegebenen Nominierungen für die 22. Ausgabe der Amadeus Austrian Music Awards mit fünf Nominierungen die Nase vorn. Mit jeweils drei Nominierungen haben auch Raf Camora und Oska gute Chancen auf eine Trophäe, die am 29. April im Wiener Volkstheater verliehen wird. Die Show wird auf ORF 1 übertragen, moderieren wird Conchita Wurst.

Mit seinem Album "Teilzeitromantik" konkurriert Josh in der Kategorie "Album des Jahres" mit Kollegen wie Ina Regen ("Rot"), Mira Lu Kovacs ("What Else Can Break"), Chris Steger ("Zefix") und Raf Camora ("Zukunft"). Nominiert ist der 36-Jährige auch für den "Besten Song" ("Expresso & Tschianti"), hier hat er Konkurrenz von Raf Camora feat. Bonez MC ("Blaues Licht"), Seiler und Speer ("Hödn"), Klangkarussell ("Home") und Bilderbuch ("Nahuel Huapi"). Auch in den Sparten "Bester Songwriter", "Pop/Rock" und auf den Tonstudio-Preis "Bester Sound" hat der "Starmania"-Juror Chancen. In letzterer Kategorie ist auch Oska nominiert, die auch als bester Alternative-Act und "Live-Act des Jahres" ins Rennen geht.

Insgesamt werden die Amadeus Awards in 14 Kategorien vergeben: In den allgemeinen Sparten für Album und Song des Jahres sowie Songwriter*in und Tonstudiopreis gibt es auch heuer eine Auszeichnung für den besten Live-Act - obwohl zahlreiche Konzerte coronabedingt nicht stattfinden konnten. In bewährter Weise stimmen unterdessen die Hörer von FM4 für den FM4-Award ab (hier matchen sich Bibiza, Buntspecht, Cari Cari, Eli Preiss und Granada) und gibt es sieben Genrepreise. Die Lebenswerkauszeichnung wird vom Verband der Österreichischen Musikwirtschaft IFPI vergeben.

Ab sofort können Fans bis zum 21. März für ihre Idole online abstimmen. Ermittelt wurden die Nominierten einerseits aus den Verkäufen im Jahr 2021 und andererseits durch eine Jury aus rund 150 Expertinnen und Experten aus der Musik- und Medienbranche. Die finale Wertung setzt sich dann zu je einem Drittel aus Publikumsvoting, Juryvoting und Musikverkäufen zusammen.

"Wir freuen uns sehr, die vielfältige österreichische Musikszene heuer wieder im Rahmen einer Live-Show präsentieren zu können", so IFPI-Präsident Dietmar Lienbacher. Und Markus Deutsch, Geschäftsführer des Fachverbands der Film- und Musikwirtschaft in der WKO, ergänzt: "Das Jahr 2021 war von den wirtschaftlichen und logistischen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie geprägt. Sowohl der Live-Bereich als auch die gesamte Verwertungskette für Musik sind von der Pandemie massiv betroffen." Die Amadeus Austrian Music Awards würden einmal mehr beweisen, "wie innovativ und kreativ die österreichische Musikszene ist".