APA - Austria Presse Agentur

K-Pop-Fans kapern rassistische Hashtags und werden gefeiert

Mit vereinten Kräften kämpft die riesige K-Pop-Fangemeinde aktuell gegen Rassismus im Netz.

Unlängst initiierte die internationale Musikbranche den #BlackOutTuesday auf Social Media – eine Aktion, bei der NutzerInnen dazu aufgerufen wurden, sich mit den aktuellen Geschehnissen auseinanderzusetzen und als Zeichen ihrer Solidarität mit der #BlackLivesMatter-Bewegung schwarze Quadrate zu posten. 

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Es dauerte nicht lange, bis rechtsextreme Gruppierungen versuchten, unter den Hashtags #WhiteOutWednesday und #WhiteLivesMatter eine Gegenaktion zu starten. Ihre Rechnung hatten diese Menschen jedoch ohne die riesengroße K-Pop-Fangemeinde gemacht, die in einem Akt der Solidarität prompt all ihre verfügbaren Kräfte mobilisierte und beide Hashtags kaperte. Statt rassistischer Ideologien werden unter #WhiteLivesMatter nun fleißig Videos von südkoreanischen Popstars und antirassistische Botschaften geteilt.

Nachdem die Hashtags daraufhin in den Trending Topics auf Twitter auftauchten, dürften ziemlich viele UserInnen aufgeatmet haben, als sie merkten, dass die K-Pop-Fangemeinde dieses Problem längst erledigt hatte. Ihre Erleichterung äußerten sie wiederum in Memes. 

Bereits vergangene Woche waren K-Pop-Fans für die #BlackLivesMatter-Bewegung in die Bresche gesprungen, nachdem die Polizeibehörde von Dallas BürgerInnen dazu aufrief, Videomaterial von "illegalen Aktivitäten während Demonstrationen" einzusenden. Die dafür vorgesehene App wurde kurzerhand mit K-Pop-Inhalten geflutet und ging daraufhin offline.

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