Kanye West sorgt mit Nazi-Sager für Aufregung.

APA/AFP/ANGELA WEISS

Kanye West: So reagiert Twitter auf sein Hitler-Statement

Kanye West sorgt mit seinen Aussagen erneut für Fassungslosigkeit. Auf Twitter häufen sich immer mehr empörte Reaktionen.

Kanye West macht in den letzten Monaten laufend Schlagzeilen – jedoch nicht mit seiner Musik. Neben seiner gescheiterten Ehe mit Kim Kardashian und der nun finalisierten Scheidung, sorgte der Rapper auch immer wieder mit rassistischen und kuriosen Aussagen für Aufsehen. So beendeten im Oktober die Modemarken Adidas und Balenciaga die Zusammenarbeit mit dem West. Zudem wurde seine Schule – die berüchtigte Donda Academy – geschlossen.

Grund für die allgemeine Distanzierung von Kanye West waren vor allem seine antisemitischen Aussagen in einem Podcast und die Tatsache, dass er bei der Pariser Fashion Week ein Shirt mit dem Aufdruck "White Lives Matter" präsentierte.

Nun folgte der nächste Paukenschlag: West erklärte in einem Podcast mit dem ultrarechten Verschwörungstheoretiker Alex Jones, dass er Adolf Hitler "mögen" und Nazis "lieben" würde. Ye, wie der Rapper unter anderem genannt werden möchte, kämpft bereits seit Jahren mit psychischen Problemen. 

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Twitter-Reaktionen auf Skandal-Interview

Auf Twitter wird Kanye Wests Verhalten stark kritisiert. Einige UserInnen fordern, dass der Rapper, dessen Twitter-Account nun erneut gesperrt wurde, seine Karriere endgültig beenden sollte: "(...) es ist so vorbei. Alter, hör einfach auf, solange du kannst, du kannst dich davon nicht erholen", schrieb User @JUNIPER. 

"Stell dir vor, jemand hätte dir 2005 gesagt, dass Kanye West 2022 von 'George Bush kümmert sich nicht um Schwarze' zu 'Ich mag Hitler' übergehen würde. Du hättest ihm/ihr ins Gesicht gelacht", twitterte Nutzer @MrAhmednurAli.

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Userin @chantellelunt kritisierte, dass der Rapper nicht die Hilfe bekommen würde, die er offenbar nötig hätte: "Können wir uns alle darauf einigen, dass es Kanye West wirklich schlecht geht? Ich bin höllisch sauer auf das, was er sagt, aber es gibt mir einige Britney-Vibes der frühen 2000er-Jahre, wie er im ganzen Fernsehen vorgeführt wird. Schande über jede/n, die/der ihm statt eines/einer ÄrztIn eine Kamera vors Gesicht hält."

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Mehrere UserInnen betonten auf Twitter, dass sie über die Aussagen und das Verhalten des Rappers absolut erschüttert seien. Vor allem Kanye Wests PressersprecherInnen hätten zurzeit den härtesten Job zu bewältigen, so die Community. 

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Wer Selbstmordgedanken hat oder an Depressionen leidet, sollte sich an vertraute Menschen wenden. Oft hilft bereits ein einzelnes Gespräch. Wer für weitere Hilfsangebote offen ist, kann sich rund um die Uhr kostenlos unter der Rufnummer 142 an die Telefonseelsorge wenden. Sie bietet schnelle erste Hilfe an und vermittelt ÄrztInnen, Beratungsstellen oder Kliniken. www.suizid-praevention.gv.at