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Eine Influencerin wird wegen eines viralen Tweets aus Bali verbannt

Eine Influencerin soll aus Bali abgeschoben werden, nachdem sie die Insel als billig und LGBTIQ-freundlich bezeichnete.

Die Amerikanerin Kristen Gray sorgte mit ihren Tweets für Verwirkung – die Influencerin behauptete, dass sie mit ihrer Freundin aus den USA nach Bali ausgewandert sei, um dort ein luxuriöses Leben führen zu können. Die Insel sei leistbarer als ihre Heimatstadt Los Angeles und offener gegenüber der LGBTIQ-Community. In mehreren Tweets preiste sie die Vorzüge Balis an.

Zudem soll Kristen Gray, die sich als "digitale Nomadin" bezeichnet, ein E-Book mit dem Titel "Our Bali Life is Yours" veröffentlicht haben, mit Tipps für AusländerInnen, wie sie beispielsweise ein Visum erhalten. Nun aber werfen indonesische Behörden Gray vor, falsche Informationen zu verbreiten, wie "BBC" berichtet. Ihr drohe sogar eine Abschiebung. 

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Stimmen aus der indonesischen LGBTIQ-Community wurden auf Grays Tweets aufmerksam und wiesen daraufhin, dass sie nach wie vor diskriminiert werden. Die Tatsache, dass sie während einer Pandemie für eine Fernreise nach Bali wirbt, wurde auf Social Media ebenso heftig kritisiert.

Laut "BBC" wird Gray in einer Haftanstalt für ImmigrantInnen festgehalten und soll, sobald ein Flug in die USA verfügbar wird, abgeschoben werden.