ProSieben/Sven Doornkat

"GNTM"-Lijana: Wurde sie Opfer einer Hassattacke?

Lijana Kaggwa veröffentlichte eine Instagram-Story, in der sie sich mit einem blutigen Gesicht zeigte.

Die ehemaligen "Germany's Next Topmodel"-Kandidatin Lijana Kaggwa schockte am Sonntag ihre Fans, als sie sich mit einem blutigen Gesicht in ihrer Instagram-Story zeigte. Das Model sprach von einem "heftigen Tag" und gab Entwarnung: ihr würde es trotz der Umstände gut gehen. 

Wurde die 25-Jährige etwa attackiert?

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Probleme mit Cyber-Mobbing

Mitte Mai – kurz vor dem diesjährigen "GNTM"-Finale – veröffentlichte Lijana Kaggwa ein Video auf YouTube. Sie erzählte darin, was hinter den Kulissen von "GNTM" angeblich vor sich gehen würde: So schilderte das Model, dass Stresssituationen provoziert werden würden und die Kandidatinnen nicht die Modelwohnung verlassen dürften. Wer einen Spaziergang machen oder Shoppen gehen wolle, wurde laut Kaggwa mit dem Rauswurf aus der Show "bedroht". 

Zudem soll sie von der Produktion absichtlich als die "Zicke" der Show dargestellt worden sein, dafür erntete sie reichlich Hass im Netz, über den sie bis heute – zwei Jahr nach der Teilnahme in der Show – leidet. Auf Instagram postet das Model regelmäßig Beiträge, wie man sich gegen Cyber-Mobbing wehren kann. 

Kaggwa schilderte im Mai in ihrem Video weiter, dass sie vor ihrer "GNTM"-Teilnahme ein "fröhlicher und selbstbewusster Mensch" gewesen sei, doch dies sich nach dem Ausstieg aus der Show geändert habe. So soll die 25-Jährige laut eigenen Angaben sogar unter Angstzuständen, Depressionen und Suizidgedanken leiden.

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Wurde Lijana Kaggwa angegriffen?

"Seid vorsichtig mit eurem Hass, denn wie ihr seht, kann Hass böse enden. Jeder, der mir helfen möchte, verteilt bitte Liebe im Netz und wehrt sich gegen Hass, denn oft ist uns nicht klar, was Hass anrichten kann", schrieb Kaggwa in ihrer Instagram-Story. Ist das Model etwa ein Opfer einer gewalttätigen Attacke geworden? 

Die 25-Jährige gab keine weiteren Einzelheiten zu dem Geschehen preis, sie würde in einem Video noch erklären, was genau vorgefallen sei. 

lijanarisen /instagram

Wer Selbstmordgedanken hat oder an Depressionen leidet, sollte sich an vertraute Menschen wenden. Oft hilft bereits ein einzelnes Gespräch. Wer für weitere Hilfsangebote offen ist, kann sich rund um die Uhr kostenlos unter der Rufnummer 142 an die Telefonseelsorge wenden. Sie bietet schnelle erste Hilfe an und vermittelt ÄrztInnen, Beratungsstellen oder Kliniken.www.suizid-praevention.gv.at

Hilfe und Beratungsstellen zu Cyber-Mobbing findest du auch unter saferinternet.at.