APA - Austria Presse Agentur

Lizzo nennt Chris Brown ihren "Lieblingsmenschen" – und erntet einen Shitstorm

Sängerin Lizzo bezeichnete Chris Brown als ihren "Lieblingsmenschen" und erntet dafür heftige Kritik.

Sängerin Lizzo wird immer wieder für ihren Kampf gegen Bodyshaming gefeiert. Doch nun trat die 33-Jährige etwas daneben – und muss heftige Kritik einstecken. Der Grund für den Shitstorm?

Lizzo wurde von einem Fan hinter der Bühne ihrer Millennium-Tour aufgenommen, bei der unter anderem Omarion, Bow Wow, Ashanti, Pretty Ricky und die Ying Yang Twins auftreten. Die Sängerin wurde dabei erwischt, wie sie ein Foto mit Chris Brown ergattern wollte.

Im Video, das auf Twitter kursiert, nähert sich Lizzo dem Rapper mit dem Satz: "Kann ich ein Foto mit dir machen? Du bist mein absoluter Lieblingsmensch auf der ganzen fucking Welt!"

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Kurz vor dem Schnappschuss versucht sich noch eine Tänzerin von Lizzo ins Bild zu mogeln, die 33-Jährige schickt sie jedoch scherzhaft weg – und demonstriert damit, wie sehr es ihr ein Anliegen ist, mit Chris Brown ein Foto zu machen.

Als das Bild im Kasten ist, darf auch die Tänzerin mit den beiden posieren. 

Für die Zuneigung, die sie Chris Brown hinter der Bühne entgegenbrachte, erntet Lizzo nun einen Shitstorm.

Wir erinnern uns: Chris Brown wurde 2009 wegen eines gewalttätigen Angriffs auf seine damalige Freundin Rihanna schuldig gesprochen und zu einer Haftstrafe von fünf Jahren auf Bewährung verurteilt. 2016 wurde er festgenommen, weil ihn eine Frau beschuldigt hatte, ihr eine Waffe an den Kopf gehalten zu haben. Auch einen Fan und einen Fotografen hatte der Sänger bereits attackiert. 2019 wurde der 32-Jährige wegen Vergewaltigung angeklagt, aber nicht verurteilt. 

Lizzo bezeichnet Chris Brown als "Lieblingsmenschen": Fans üben Kritik

Das Netz war über DIE Aussage von Lizzo angesichts der Vergangenheit von Chris Brown nicht erfreut. 

"Lizzo bezeichnet Chris Brown als ihren absoluten Lieblingsmenschen. Mann, ich bin wirklich gepisst", so ein Twitter-User.

Andere machten darauf aufmerksam, dass auch andere Künstlerinnen und Künstler mit Chris Brown zusammengearbeitet hätten, nachdem seine Gewaltausbrüche öffentlich wurden – zum Beispiel Drake oder H.E.R.

Ein Twitter-User wies darauf hin, dass sogar Rihanna im Jahr 2011 noch einmal mit Chris Brown zusammenarbeitete. Der gemeinsame Song "Nobody’s Business" erschien auf ihrem Album "Unapologetic".

 

Wenn du Opfer von Gewalt wurdest, scheue nicht davor zurück, dir Hilfe zu holen:

Nummer Polizei: 133 oder 112
SMS Polizei: 0800 | 133 133
(auch Notruf für Gehörlose)
Frauenhelpline: 0800 | 222 555
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