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Pikante Details: Wird Meghan dieser Brief zum Verhängnis?

Ein Brief an ihren Vater könnte Meghan Markle zum Verhängnis werden. In einem Berufungsverfahren wurden einige pikante Details enthüllt.

Die Schlammschlacht zwischen Meghan Markle und ihrem Vater Thomas Markle geht in die nächste Runde. Laut "The Guardian" begann der Streit zwischen der Herzogin von Sussex und ihrem Vater mit einem Brief, in dem sie ihn bat, damit aufzuhören, mit den Medien über sie zu sprechen. 

Doch der Vater der ehemaligen Schauspielerin schickte den Brief an die Presse, weshalb Markle den Verlag Associated Newspapers Ltd (ANL) verklagte. Die Briefe wurden in zwei Boulevardzeitungen ("Mail on Sunday" und "Mail Online") veröffentlichte. Meghan Markle bekam nach ihrer Klage recht. 

Im Zuge des Berufungsverfahrens kamen jedoch einige neue pikante Details ans Tageslicht. Ihr ehemaliger Pressesprecher Jason Knauf zeigte im Verfahren einige Textnachrichten seiner Klientin, die belegen, dass Markle damit gerechnet hatte, dass der Brief veröffentlicht wird. Sie soll Knauf sogar gebeten haben, das Schreiben auf bestimmte "negative" Formulierungen zu überprüfen, die ihr schaden könnten. 

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Meghan Markle wollte ihren Mann schützen

In einem der Texte vom 22. August 2018 schickte die Herzogin Knauf einen Entwurf des Briefes. "Mein Gedanke dahinter ist, dass es im Gegensatz zu einer SMS oder E-Mail nicht weitergeleitet oder ausgeschnitten und eingefügt werden kann, um nur einen kleinen Teil zu teilen. Außerdem öffnet er nicht die Tür für ein Gespräch", soll Markle geschrieben haben. 

Meghan Markle soll gegenüber Knauf erklärt haben, dass sie den Brief verfasst hatte, weil sie sah, unter "wie viel Schmerz" Prinz Harry dadurch litt, dass ihr Vater mit der Presse sprach. Zudem soll die royale Familie der Herzogin sogar Druck gemacht haben, die zu angeblichen Diskussionen zwischen Prinz Harry und seinem Vater Charles führten. Mit dem Brief habe Markle den Beweis, dass sie es zumindest versucht hätte, dass Thomas Markle mit seinen Spielchen aufhört. 

"Indem ich diese Form des Handelns ergreife, schütze ich meinen Mann vor den ständigen Beschimpfungen, und auch wenn es unwahrscheinlich ist, wird es meinem Vater vielleicht einen Moment zum Innehalten geben", schrieb Markle an Knauf. 

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Markle schickte Brief an Pressesprecher zum Gegenlesen

Meghan schrieb, dass sie den Brief "in dem Bewusstsein" verfasst habe, "dass er durchsickern könnte" und sei daher "akribisch" in der Wortwahl gewesen. Zudem habe sie das Wort "Daddy" verwendet, weil sie wusste, dass es bei einer möglichen Veröffentlichung "an den Nerven zerren würde".

Knauf antwortete darauf: "Der Entwurf des Briefes ist sehr stark – genug Emotionen, um authentisch zu sein, aber alles in resignierter Traurigkeit und nicht in Wut". Der Pressesprecher hätte vorgeschlagen, die Ereignisse "ein wenig zu ändern" und diese emotionaler zu beschreiben. 

"Das Einzige, was meiner Meinung nach in irgendeiner Weise angesprochen werden muss, ist der 'Herzinfarkt'. Das ist seine beste Gelegenheit für Kritik und Mitleid", schrieb Knauf, der auf den Infarkt von Thomas Markle im Mai 2018 anspielte. 

Knauf schrieb in einem weiteren Text an die Herzogin, dass sie und ihre Familie "verzweifelt" versucht hätten, etwas über die medizinische Behandlung von Thomas Markle herauszufinden, die er angeblich erhalten hatte. Doch Thomas Markle kommunizierte nicht mehr mit seiner Tochter und "ging auch nicht mehr ans Telefon". Stattdessen soll er nur noch mit "TMZ" gesprochen haben. 

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Hat Meghan Markle an ihrer Enthüllungsbiographie mitgearbeitet?

ANL hat sich dafür ausgesprochen, den Fall vor Gericht zu verhandeln, und behauptet nun, die Herzogin habe ihr Recht auf Privatsphäre mit dem Brief verwirkt, da sie mit den AutorInnen der Enthüllungsbiografie "Finding Freedom" zusammengearbeitet hätte. Markle bestritt diese Anschuldigungen. 

Die vom Berufungsgericht freigegebenen E-Mails enthalten Einzelheiten über das geplante Treffen von Knauf mit den AutorInnen. Am 10. Dezember 2018 riet Jason Knauf der Herzogin, ihre FreundInnen zu bitten, nicht direkt mit den AutorInnen in Kontakt zu treten, um eine Verbindung abstreiten zu können. "Natürlich werden wir es arrangieren, wenn Sie immer noch der Meinung sind, dass ein oder zwei Personen in Ihrem Namen mit ihnen sprechen möchten", schrieb Knauf seiner Klientin.

Knauf teilte später in einer E-Mail mit, er habe "fast zwei Stunden" mit den AutorInnen verbracht. "Ich habe ihnen alles erklärt."