APA - Austria Presse Agentur

Meghan und Harry: Ihre Kinder wurden rassistisch beleidigt

Nicht nur Herzogin Meghan, sondern auch ihre Kinder mit Prinz Harry waren während ihrer Zeit im britischen Königshaus Rassismus ausgesetzt.

Seitdem Meghan Markle in einer Beziehung mit dem britischen Prinzen Harry ist, ist die US-Amerikanerin immer wieder Rassismus ausgesetzt, der sich auf einer ganz anderen Ebene abspielt als vor ihrer weltweiten Berühmtheit. Doch nicht nur sie selbst litt unter den rassistischen Beleidigungen, auch ihre Kinder waren davon betroffen, wie sie in einem Interview mit "The Cut" zu ihrer Cver-Story berichtet.  

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Harrys und Meghans Kinder wurden rassistisch beleidigt 

Während das Paar noch Teil des britischen Königshauses war, war es ihre Pflicht Fotos ihrer Neugeborenen in den Pressepool der Krone zu geben. Das war für Meghan Markle besonders schmerzhaft, da diese Fotos für Artikel verwendet werden würden, in denen sie (von den LeserInnen) rassistisch beleidigt werden würden: "Warum sollte ich Menschen Bilder von meinen Kindern zur Verfügung stellen, die sie mit dem N-Wort bezeichnen, bevor ich sie Menschen zeigen kann, die meine Kinder lieben?". 

Zum Glück hat das Ehepaar seit ihrem Weggang aus London selbst die Entscheidungsgewalt darüber, wer welche Fotos von ihren Kindern sieht und können diese somit vor weiteren Rassismus-Erfahrungen beschützen. 

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Herzogin Meghan wurde "als schwarze Frau behandelt" 

Dass auch Herzogin Meghan selbst Opfer von Rassismus durch ihre plötzliche Berühmtheit wurde, ist lange bekannt. Wie sich dadurch ihr Selbstbild verändert hat, verrät die US-Amerikanerin in ihrem neuen Podcast "Archetypes". "Wenn es eine Zeit in meinem Leben gibt, in der meine ethnische Herkunft eine größere Rolle gespielt hat, ist es, seit ich mit meinem Ehemann zusammen bin". 

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Darin unterhält sie sich mit US-Sängerin Mariah Carey. Vor ihrer Zeit an der Seite von Harry habe sie sich als "mixed" eingestuft - als Kind eines weißen und eines schwarzen Elternteils. "Man wird nicht als schwarze Frau wahrgenommen. Man wird nicht als weiße Frau wahrgenommen. Man ist irgendwo dazwischen", erzählt Meghan über diese Phase.

Erst mit ihrem Eintritt ins Königshaus sei sie von außen als schwarz eingestuft worden. "Da habe ich verstanden, was es wirklich bedeutet, wie eine schwarze Frau behandelt zu werden (...)."

Herzogin Meghans Anfangszeit in der Royal Family wurde von den britischen Boulevardmedien teilweise mit rassistischen Untertönen kommentiert. Das gilt als einer der Gründe, warum sie und Prinz Harry (37) sich aus dem Königshaus verabschiedet haben. Auch dem Königshaus - zumindest einzelnen Vertretern - warfen Meghan und Harry im vergangenen Jahr in einem Interview Rassismus vor.