"Momo" kommt ins Kino

Erinnert ihr euch noch an die WhatsApp-Challenge mit dem gruseligen Mädchen? Die machen daraus einen Horrorfilm. Danke für nichts.

Wisst ihr noch? Momo war der Name dieser maximal gruseligen Fratze, die 2018 auf WhatsApp ihr Unwesen trieb und von dort aus gefühlt die halbe Welt in Angst und Schrecken versetzte. Die creepy Kettenbrief-Kunstfigur soll insbesondere Kindern und Jugendlichen Anweisungen geschickt haben, sich selbst zu verletzen oder gar umzubringen. Die Echtheit der Challenge wurde jedoch immer wieder infrage gestellt.

Für Momos Gesicht wurde eine zugegebenermaßen nicht gerade hübsche Skulptur des japanischen Künstlers Keisuke Aiso missbraucht, der sein Werk inzwischen zerstörte. "Der Fluch ist gebrochen", versicherte er gegenüber "The Sun". 

Wer oder was genau hinter der vermeintlichen Challenge steckte oder ob es sich um einen Hoax handelte, wurde nie wirklich aufgeklärt – das hindert Hollywood aber nicht daran, das Momo-Material nun in einen gesalzenen Horrorfilm zu verpacken.

Laut dem Branchenblatt "Deadline" arbeiten die Produzenten Roy Lee und Taka Ichise aktuell daran, die Momo-Challenge auf die große Leinwand zu bringen. Das sind übrigens dieselben Männer, die auch hinter den absoluten Hosenscheißer-Klassikern "The Ring" und "The Grudge" stecken. Das hat uns gerade noch gefehlt. Momo ist tot – lang lebe Momo.

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