APA - Austria Presse Agentur

Pink macht sich über Trumps Wahlkampfveranstaltung in Tulsa lustig

Die Sängerin teilte auf ihrem Twitter-Account ein Bild der halbleeren Halle in Tulsa, die laut Donald Trumps Wahlkampf-Manager eigentlich hätte voll sein sollen.

Es hätte ein glanzvoller Auftritt werden sollen Donald Trumps erster Wahlkampfauftritt seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie. Sein Wahlkampfmanager Brad Parscale prahlte zuvor auf Twitter mit über einer Million Anfragen für die Veranstaltung in Tulsa im Bundesstaat Ohio. 

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Der Ansturm blieb allerdings aus, denn in der für 19.000 BesucherInnen ausgelegten Veranstaltungshalle in Tulsa fanden sich lediglich einige Tausende Trump-AnhängerInnen ein. Auch ein zusätzlicher Auftritt Trumps vor der Halle wurde abgesagt, weil zu wenige Menschen draußen warteten. 

Die Leere der Halle ließ sich auch nicht durch die dicht gedrängten BesucherInnen rund um das RednerInnenpult kaschieren die Plätze auf den Rängen waren schlichtweg nicht besetzt. Auf Twitter teilte Sängerin Pink einen "CNN"-Beitrag, der quasi die Stimmung der Veranstaltung einfing: Die Menge war wesentlich kleiner als erwartet. Dazu schrieb Pink einen trockenen Kommentar: "Ich glaube, bei mir war derselbe Ort innerhalb von fünf Minuten ausverkauft". Den Tweet versah sie mit dem Hashtag #donkeyshow.

 

Einige reagierten auf ihren Tweet und verteidigten Trump – es sei derzeit aufgrund von COVID-19 schwerer, Hallen zu füllen. "Hier ist meine Theorie, tue den Menschen, die dich lieben, nicht weh. Ich würde niemals Leute bitten, jetzt in eine Arena zu kommen. Kein guter Mensch würde das machen", antwortete Pink.

Die Sängerin hat alle ihre Konzerte bis auf weiteres verschoben. 

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