Hugh Hefner

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Nach Auftritt in Playboy-Doku: Ex-Bunny erhält Morddrohungen

Ein ehemaliges Playboy-Bunny behauptet, dass sie Morddrohungen erhält, seit sie sich gegen Hugh Hefner ausgesprochen hat.

TRIGGERWARNUNG: In diesem Beitrag werden (Mord-)Drohungen, Cyber-Mobbing und sexueller Missbrauch beschrieben.

In der zehnteiligen Doku-Reihe "Secrets of Playboy" kommen Frauen zu Wort, die über das Leben in der Playboy Mansion berichten. Die Dokumentation wird in den USA aktuell auf dem Sender A&E ausgestrahlt. Dabei wurden schockierende Enthüllungen über den Verleger Hugh Hefner bekannt. 

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Drohungen über Facebook

Wie "Los Angeles Times" berichtet, hat die ehemalige Mitarbeiterin PJ Masten nach ihrem Auftritt in der Playboy-Dokumentation mit Morddrohungen zu kämpfen. Diese sollen vor allem von Ex-Bunnys und -Kolleginnen kommen! 

Masten, die ebenfalls als Playboy-Bunny tätig war, erzählte, dass sie von ehemaligen Kellnerinnen der Playboy-Clubs bedroht wird. "Es kommt alles von Bunnys. Das sind 85-jährige Frauen, die mit ihren Hasenohren herumlaufen, und ich lasse ihre Seifenblase platzen", sagte Masten. 

"Ein Bunny zu sein, war die beste Erfahrung meines Lebens. Es war eine tolle Schwesternschaft", sagte Masten weiter. "Aber die Sprache, mit denen sie mich angreifen? Ich habe Angst vor diesen bösartigen Frauen." 

Nach Angaben der ehemaligen Playboy-Mitarbeiterin wurde sie in den Online-Attacken, die nach ihren Angaben hauptsächlich über Facebook erfolgten, unter anderem als "Lügnerin" und "Stück Scheiße" beschimpft. 

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Masten ist eine von mehreren Ex-MitarbeiterInnen, die sich in "Secrets of Playboy" gegen Hefner und das von ihm gegründete Unternehmen aussprechen. In einem Interview, das in der Folge vom 31. Januar gezeigt wurde, sagte Masten, dass sie gezwungen war, die angeblichen Vergewaltigungen und Entführungen von zwei Frauen aus der Playboy-Mansion zu vertuschen.

In einem anderen Interview stimmte das Ex-Bunny anderen Frauen zu, die behaupteten, dass angehende Playmates des Jahres mit Hefner schlafen mussten, um sich den begehrten Titel zu sichern. 

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Professionelle Hilfe

Wer unter (Cyber-)Mobbing leidet, sollte sich an vertraute Menschen wenden. Oft hilft bereits ein einzelnes Gespräch. Wer für weitere Hilfsangebote offen ist, kann sich rund um die Uhr kostenlos unter der Rufnummer 142 an die Telefonseelsorge wenden. Sie bietet schnelle erste Hilfe an und vermittelt ÄrztInnen, Beratungsstellen oder Kliniken.

 

Falls dir oder einer Person in deinem Umfeld Gewalt oder Missbrauch widerfährt, dann Rede mit einer Vertrauensperson in deiner Nähe darüber oder wende dich an ExpertInnen sowie Beratungsstellen: