Twitter/ Kendra Sunderland

Pornostar scherzt über Sex mit Instagram-CEO – und wird dort gesperrt

Kendra Sunderland meint im Nachhinein, dass sie betrunken war und nur einen Scherz gemacht habe. Eine Diskussion über den Umgang mit SexarbeiterInnen auf Instagram hat sie dennoch losgetreten.

Kendra Sunderland hat als Pornostar mehrere Millionen Fans auf ihren Social-Media-Kanälen. Ihren Instagram-Account hat sie allerdings nach einer heftigen Kontroverse verloren. 

Vor wenigen Wochen postete die 25-Jährige ein Foto auf Instagram, auf dem ihre Nippel zu sehen waren. Als das Foto von UserInnen gemeldet wurde, da es gegen die Instagram-Richtlinien verstößt, wurde es von dem Unternehmen nicht gelöscht. Daraufhin prahlte Sunderland in ihren Storys, ihre Posts werden deshalb nicht gelöscht, weil sie mit Instagram-CEO Adam Mosseri Sex habe. Mosseri ist verheiratet und hat drei Kinder.

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Nach weiteren freizügigen Posts ohne Konsequenzen, erklärte Sunderland in ihren Instagram-Storys, dass ihr Account nicht gelöscht werde. "Vielleicht befriedige ich den CEO von Instagram. Was auch immer es ist, ich bin gekommen um zu bleiben", wird sie von "Daily Dot" zitiert. 

Instagrams Mutterkonzern Facebook reagierte in einem Statement auf die missachteten Richtlinien gegenüber "Daily Beast": "Millionen von Menschen nützen Instagram, da können Fehler passieren. Dieser Account hat gegen unsere Richtlinien verstoßen und wurde deshalb gelöscht. Diese Person hat keinerlei Verbindung zu Geschäftsführern unserer Unternehmen und Behauptungen für spezielle Behandlungen sind haltlos."

Sunderland gab inzwischen zu, dass sie Mosseri noch nie getroffen habe und erklärte, sie sei lediglich betrunken gewesen und habe gescherzt.

Alana Evans, ebenfalls Pornostar, kritisierte auf Twitter die dreisten Bemerkungen von Sunderland. Sie und viele andere würden wegen weniger freizügigeren Posts gesperrt werden und Sunderlands Verhalten sei provokativ für alle anderen Betroffenen.

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Sunderland hingegen beteuert, dass sie niemanden verärgern wollte. Sie habe auch schon Beiträge gesehen, die schlimmer wären als ihre. Sie verstehe jedoch, dass alle für dasselbe kämpfen. 

Die Richtlinien von Instagram seien das eigentliche Problem, da sie SexarbeiterInnen diskriminieren, so Sunderland. Auch Alana Evans kämpft seit Jahren auf Instagram für mehr Freiheiten für ihre Berufssparte.

Instagram bleibt jedoch weiterhin der Meinung, dass die Richtlinien für alle gleich gelten. In Abstimmung würden sie allerdings fälschlicherweise gesperrte Accounts nach intensiver Überprüfung wieder online stellen. Darauf hofft auch Kendra Sunderland.