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Prinzessin Diana: Hätte ihr Autounfall verhindert werden können?

Eine neue Dokumentation zeigt, dass der Wagen, in dem Prinzessin Diana verunglückte, alles andere als sicher war.

Vor 24 Jahren, am 31. August 1997, verstarb Prinzessin Diana, die Mutter von Prinz Harry und William, bei einem schweren Autounfall. Prinzessin Diana und ihr damaliger Liebhaber Dodi Al-Fayed verließen in Paris das Hotel Ritz und wurden anschließend von mehreren Paparazzi verfolgt.

Wie die britische Zeitung "Metro" berichtet, kam es bei der Flucht vor den Paparazzi in einem Tunnel zu dem tödlichen Unfall, bei dem die Prinzessin, Al-Fayed und der Fahrer Paul Henri verstarben. Medienberichten zufolge soll Henri vor der Fahrt ein starkes Medikament eingenommen haben, das seine Fahrfähigkeit beeinträchtigt haben könnte – zudem waren keine Insassen im Auto angeschnallt.

Die "Prinzessin der Herzen" wurde nur 36 Jahre alt. 

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Hätte der Autounfall verhindert werden können?

Doch hätte man den den tragischen Unfall verhindern können? Die neue Dokumentation "Dianas Tod – Was wirklich geschah" der "Bild"-Zeitung enthüllte dazu nun neue Informationen. Die Doku, die am 31. August 2021 auf "Bild TV" ausgestrahlt wurde, zeigt, dass das Auto, in dem die Prinzessin saß, schon zuvor in einen schweren Unfall verwickelt war. 

Die Mercedes-S280-Limousine gehörte 1994 einem PR-Berater. Das Fahrzeug wurde von einem Gefängnisinsassen auf Freigang gestohlen und anschließend bei einem Unfall geschrottet. Der PKW, der einen Totalschaden erlitt, hätte aus dem Verkehr gezogen werden müssen, doch landete stattdessen in einer Werkstatt.

Anschließend wurde das Auto an einen Pariser Limousinen-Dienst verkauft, der für das Hotel Ritz, in dem die Prinzessin und ihr Freund Jahre später eincheckten, arbeitete. 

Der damalige Chef des Limousinen-Dienstes, Niels Siegel, habe den Wagen guten Gewissens aus zweiter Hand um 40.000 Euro gekauft. "In einem solchen Wagen kann dir nichts passieren", soll Siegel laut "Bild" gedacht haben. 

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Doch bereits vor dem Unfall der Prinzessin war das Personal des Limousinen-Dienstes nur ungern mit dem Wagen unterwegs. Laut einem damaligen Fahrer der Limousine war diese "unzuverlässig".

Das Personal sei "ungern schnell" mit dem PKW gefahren, doch aus der Werkstatt wurde stets versichert: "Alles in Ordnung, keine Sorge." Dass die Limousine in dem tragischen Unfall der Prinzessin eine Rolle spielen wird, konnte niemand ahnen.

Es bleibt offen, ob die problematische Vorgeschichte des Autos zu dem Tod von Prinzessin Diana beigetragen hat. Fakt ist jedoch, dass der Wagen schon seit Jahren nicht mehr für den Verkehr geeignet war.