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Nene Leakes erhebt schwere Rassismusvorwürfe gegen "RHOA"-Cast

Der "RHOA"-Star wirft unter anderem einer Show-Kollegin vor, rassistische Äußerungen gemacht zu haben.

Nene Leakes, die bei der TV-Show "Real Housewives of Atlanta" ("RHOA") mitgewirkt hat, unterstellt dem Sender Bravo, Moderator Andy Cohen und den Produktionsfirmen der TV-Show in einer neuen Klage schwere Vorwürfe.

Wie "The Hollywood Reporter" berichtet, behauptet Leakes in ihrer Klage, dass der TV-Sender und die Produktionsfirmen eine Unternehmens- und Arbeitsplatzkultur tolerieren würden, "in der rassistisch unsensibles und unangemessenes Verhalten geduldet, wenn nicht sogar gefördert wird."

Wie "People" berichtete, spielte Leakes in "RHOA" von der ersten Staffel 2008 bis zur siebten Staffel mit. Sie verließ die Serie offiziell nach der zwölften Staffel im Jahr 2020. 

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Leakes behauptet zudem, dass ihre frühere Kollegin Kim Zolciak-Biermann jahrelang rassistische Äußerungen gemacht hat. Die 54-Jährige meldete laut eigener Darstellung die Vorfälle – doch nichts geschah. 

Leakes behauptet weiters, dass die Produktion "weder ihre Zusammenarbeit mit Zolciak-Biermann beendeten, noch irgendeine andere sinnvolle Maßnahme ergriffen" hätte, um rassistisch beleidigendes Verhalten zu stoppen. Stattdessen wurde das Show-Spin-off "Don't Be Tardy" mit Zolciak-Biermann produziert. 

"Von dem Tag an, an dem die Dreharbeiten zur Serie begannen, war Nene das Ziel von systematischem Rassismus von Co-Star Kim Zolciak-Biermann, der von Bravo-Produzent Andy Cohen und anderen Führungskräften toleriert wurde", sagte Leakes' Anwalt David deRubertis in einer Erklärung gegenüber "The Hollywood Reporter". 

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Wie die "Associated Press" berichtet, soll Zolciak-Biermann während der fünften Staffel "rassistisch beleidigende und stereotype" Bemerkungen über Kollegin Kandi Burruss gemacht haben. Leakes behauptet außerdem, dass Zolciak-Biermann später im selben Jahr auch "rassistische Bezeichnungen" benutzte, als sie über Leakes und andere Kolleginnen sprach.

Kim Zolciak-Biermann wird jedoch in der aktuellen Klage gegen die Produktion und Andy Cohen nicht genannt.

Wer unter Diskriminierung leidet, sollte sich an vertraute Menschen wenden. Oft hilft bereits ein einzelnes Gespräch. Wer für weitere Hilfsangebote offen ist, kann sich rund um die Uhr kostenlos unter der Rufnummer 142 an die Telefonseelsorge wenden. Sie bietet schnelle erste Hilfe an und vermittelt ÄrztInnen, Beratungsstellen oder Kliniken.

Weitere Informationen und Hilfe findest du auch bei Verein ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit.