APA - Austria Presse Agentur

Regisseur Herzog hat noch nie einen "Star Wars"-Film gesehen

Für die neue "Star Wars"-Serie "The Mandalorian" trat der deutsche Regisseur Werner Herzog ("Fitzcarraldo") zur Abwechslung mal wieder vor die Kamera. Dabei hatte der 77-Jährige mit "Star Wars" bisher nicht viel am Hut. "Ich muss gestehen, ich hatte keine Berührungspunkte", sagte Herzog der Deutschen Presse-Agentur.

"Ich habe ein paar Trailer gesehen von "Star Wars", aber das liegt schon Jahre zurück. Ich bin aber nie in einem dieser Filme gewesen." Trotzdem habe er eine Vorstellung vom "Star Wars"-Universum gehabt, betonte Herzog, der von Produzent Jon Favreau persönlich zum Dreh eingeladen wurde.

"Er wusste von anderen Rollen, die ich in anderen Filmen gespielt habe, dass ich als Bösewicht immer gut bin", erzählte Herzog, "oder als jemand, dem man nicht über den Weg trauen darf, der etwas Dunkles und eher Gefährliches hat." Unter anderem machte er als Schurke im Actionfilm "Jack Reacher" Tom Cruise das Leben schwer.

Jon Favreau sei ein "fanatischer Freund und Bewunderer" seiner Filme, sagte Herzog, zu dessen bekanntesten Werken als Regisseur mehrere Filme mit dem exzentrischen Schauspieler Klaus Kinski zählen. Favreau habe gewollt, "dass dieser Kerl Herzog weltweit auch irgendwie zu sehen sein sollte", sagte Herzog und lachte. "Wie schaut der aus?"

Alle acht Episoden von "The Mandalorian", der ersten realen "Star Wars"-Fernsehserie, sind ab 24. März beim neuen Streamingdienst Disney+ zu sehen. Die Pilotfolge wird am Sonntag (22. März) um 20:15 Uhr im Free-TV auf ProSieben ausgestrahlt.

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