"Ich glaube daran, dass man für schöne Haut vor allem natürliche Produkte verwenden sollte und viel Wasser trinken muss", so der "Iron Man 2"-Star. Und dann gab Sie noch einen persönlichen Tipp ...

dapd(c) AP

Scarlett Johansson wehrt sich gegen Kritik an ihren Rollen

ScarJo wurde bereits als Japanerin gecastet und wollte kürzlich einen Transmann spielen. Kritik daran weist sie zurück.

Scarlett Johanssons scheut bekanntermaßen nicht vor Rollen zurück, die ihr nicht gerade auf den Leib geschrieben wurden.

2017 übernahm sie die Hauptrolle in der Realverfilmung des Manga-Klassikers "Ghost in the Shell". Die Besetzung einer japanischen Figur mit einer weißen Frau sorgte für Aufregung, Whitewashing-Vorwürfe ließen nicht lange auf sich warten.

2018 wurde dann angekündigt, dass Johansson im kommenden Film "Rub & Tug" einen Transmann darstellen solle. Wieder hagelte es Kritik, sie würde damit einem tatsächlichen Transmann der Gelegenheit berauben, die Rolle zu spielen. Diesmal wurde der öffentliche Druck sogar so groß, dass Johansson ganz aus dem Projekt ausstieg.

In einem neuen Interview mit dem Magazin "As If" soll ScarJo nun gesagt haben: "Als Schauspielerin sollte ich jede Person, jeden Baum und jedes Tier spielen dürfen, weil das mein Job ist und das die Anforderungen meines Jobs sind." Sie sehe die negativen Reaktionen als "Trend" – und es gebe Zeiten, in denen dieser Trend unangenehm wird, nämlich dann, wenn er sich auf die Kunst auswirkt. Und Kunst sollte frei von Einschränkungen sein, so Johansson.

Ihre Aussagen, die Trans-Personen mehr oder weniger mit Tieren und Bäumen vergleicht, wurden indes auf Social Media heftig kritisiert – inzwischen versuchte Johansson mit einem Statement gegenüber dem Branchenblatt "Variety" zurückzurudern. Das Interview sei für Clickbait-Zwecke abgeändert und aus dem Kontext gerissen worden, heißt es dort. Ihr sei bewusst, dass Hollywood weiße Cis-Personen bevorzugt und sie über mehr Privilegien verfügt als andere SchauspielerInnen. "In einer perfekten Welt sollten alle SchauspielerInnen in der Lage sein, alles zu spielen und Kunst sollte immun gegen politische Korrektheit sein", wird Johansson zitiert.

Bitte stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu, um Ihnen eine optimale Nutzererfahrung zu ermöglichen. Alle Informationen finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie.