Sotheby's versteigert dritte Tranche von Lagerfeld-Nachlass
In Köln sollen 300 Lose aus dem Nachlass in zwei Live-Auktionen angeboten werden, aufgeteilt in eine Abendauktion am 4. Mai und eine Tagesauktion am 5. Mai. Weitere 250 Lose kommen vom 29. April bis 6. Mai online zur Versteigerung. Vorbesichtigungen gibt es in München, Wien und Köln.
Der Vorab-Schätzwert für alle 550 Lose liegt bei etwa 700.000 Euro. Die Preisspanne bewegt sich zwischen zehn und 80.000 Euro. Die Objekte stammen vorwiegend aus Lagerfelds letztem Wohnsitz in Louveciennes. Die Villa aus dem 18. Jahrhundert in der Nähe von Versailles war vor allem mit Möbeln und Werbeplakaten aus seiner deutschen Heimat ausgestattet. Ein besonderer Schwerpunkt war dabei deutsche Kunst des frühen 20. Jahrhunderts.
Dazu kommen die berühmten fingerlosen Handschuhe, dunkle Sonnenbrillen, Anzugsjacken, Schuhe und Fächer. Auch ein Ensemble des Zubehörs seiner Katze Choupette, die ihm in seinen letzten acht Lebensjahren Gesellschaft leistete, wird versteigert, darunter ein von der Schauspielerin und Tierschützerin Brigitte Bardot an Choupette verfasster Brief, ein Kratzbaum und ein Napf.
Sotheby's hatte im vergangenen September das aufwendig sanierte Palais Oppenheim bezogen und führt nun als einziges internationales Auktionshaus Versteigerungen in Deutschland durch.
Kommentare