APA - Austria Presse Agentur

The-Who-Gitarrist Townshend hofft auf Leben nach dem Tod

Der britische Gitarrist und Songwriter Pete Townshend von der Rockband The Who ("My Generation") hofft auf ein Leben nach dem Tod. "Ich würde es gern glauben", so Townshend im dpa-Interview in London. "Ich würde gern sagen: Ja, ich glaube daran. Doch das ist das Problem mit der Reinkarnation: wenn es das wirklich gibt, ist es offenbar wichtig, dass wir uns verdammt nochmal nicht daran erinnern!"

Sollte er tatsächlich wiedergeboren werden, wünscht sich der 74-Jährige, dass es gerecht zugeht. "In diesem Leben bin ich ziemlich wohlhabend", sagte Townshend und scherzte: "Also bin ich in meinem nächsten Leben hoffentlich arm, damit sich das ausgleicht."

Neben Sänger Roger Daltrey ist Townshend das einzige überlebende Originalmitglied der 1964 in London gegründeten The Who. Gemeinsam veröffentlichen sie am Freitag unter dem Titel "WHO" ihr erstes Studioalbum seit 13 Jahren. Trotz zum Teil sehr unterschiedlicher Ansichten verstehen sich die beiden Altrocker heute besser als früher. "Wir sind uns einig, dass wir uns nicht immer einig sein müssen", sagte Townshend. "Aber wir sagen uns gegenseitig die Wahrheit. Das war früher nicht so. Wenn wir unterschiedlicher Meinung sind, sagen wir uns das heute und können diskutieren, ohne die Beherrschung zu verlieren."

Wegen der unterschiedlichen Ansichten lasse er Daltrey beim Songwriting immer etwas Spielraum für Interpretationen und textet oft doppeldeutig. "Das liegt daran, dass ich eine Sichtweise bevorzuge und er eine andere", erklärte Townshend. "Aber ich finde, erst zusammen ergibt es eine magische Synergie, die wirklich funktioniert."

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