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Thomas Markle droht Tochter Meghan live im TV

Thomas Markle wandte sich nach dem Interview von Meghan und Harry mit Oprah an die Medien. Unter anderem drohte er mit weiteren Interviews.

Im Enthüllungsinterview mit Oprah Winfrey sprach Herzogin Meghan kaum über ihren Vater Thomas Markle. Dieser meldete sich nach jahrelangen Streitereien im Anschluss dennoch zu Wort. Im Interview mit "Good Morning Britain" kam es nach einigen Vorwürfen auch zu Drohungen gegenüber Meghan und Harry.

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"BritInnen sind keine RassistInnen"

Im Interview erklärte Thomas Markle unter anderem, dass er sich nicht vorstellen könne, dass die britischen Royals  oder BritInnen im Allgemeinen  RassistInnen sind. Er sei der Ansicht, dass die Frage nach der Hautfarbe von Baby Archie einfach "eine dumme Frage" gewesen sei. Deshalb sei diese Person aber noch lange kein/e RassistIn. 

Seit 2018 Funkstille mit Meghan

Im Interview verriet Thomas auch, dass er seit 2018 keinen Kontakt mehr zu seiner Tochter hatte. "Das letzte Mal als wir miteinander gesprochen haben  eigentlich haben wir da nicht gesprochen, sondern geschrieben  lag ich im Krankenhaus, nachdem ich einen Herzinfarkt hatte. Ich habe ihnen gesagt, dass ich nicht zu ihrer Hochzeit kommen könnte", erzählte Markle.

Anschließend sprach der 79-Jährige noch von einem Telefonat mit Harry, in dem der Prinz ihm anscheinend vorwarf, er sei selbst schuld an seiner damaligen Situation und hätte besser auf sich achten sollen. Daraufhin habe Thomas Markle aufgelegt und nichts mehr von ihnen gehört.

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Öffentliche Drohung 

"Trotz allem liebe ich meine Tochter sehr. Hätte ich gewusst, dass sie psychische Probleme hatte, wäre ich für sie da gewesen", plaudert Thomas Markle im Interview weiter. Er habe sich zudem bereits mehrmals für sein Verhalten in der Vergangenheit entschuldigt und hoffe, dass sich Meghan und Harry wieder bei ihm melden würden.

Sollten sie das nicht tun, drohte er mit weiteren medialen Auftritten: "Schlussendlich habe ich nie mehr von ihnen gehört. Wenn sie sagen, dass ich mir die mediale Aufmerksamkeit zunutze mache, dann werde ich genau das machen. (...) Wenn ich von ihnen in den nächsten 30 Tagen nichts höre, dann werde ich der Presse weitere Interviews geben."

Twitter-UserInnen reagieren auf das Interview mit "Good Morning Britain" entsetzt:

Der Sender "ITV" wird nach Ausstrahlung des Interviews kritisiert, dass er Thomas Markle eine derart große Plattform zur Verfügung gestellt hat.

Der "Good Morning Britain"-Moderator Piers Morgan reichte bereits nach unangemessenen Aussagen über Meghans psychische Gesundheit seine Kündigung ein. Meghans Vater war bei ihm in der Vergangenheit gern gesehener Gast. Ob das Interview weitere Auswirkungen haben wird, ist derzeit nicht bekannt.