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TikTok-Hebamme geht mit Muttermund-Video viral

Die TikTokerin Sarah Pringle zeigt mit ihren anatomischen Modellen, wie der weibliche Körper wirklich funktioniert.

Immer mehr TikTokerInnen, die im medizinischen Bereich tätig sind, klären die UserInnen mit ihren Videos auf. Vor allem bei der weiblichen Anatomie gibt es noch viel Nachholbedarf. Wie groß ist die Klitoris eigentlich wirklich? Und wie weit öffnet sich der Muttermund bei der Geburt?

Die Hebamme Sarah Pringles demonstriert an anatomischen Modellen, wie der weibliche Körper funktioniert, und ging mit einem Video viral. Darin zeigt sie, wie sich der Muttermund während einer Geburt weitet. Das Video erreichte mittlerweile über zehn Millionen Views. 

TikTok-Hebamme geht viral

In anderen Videos zeigt Sarah Pringles anhand der anatomischen Modelle, wie es aussieht, wenn ein Tampon in die Vagina eingeführt wird, und erklärt anatomische Begrifflichkeiten. Die TikTokerin klärt aber auch darüber auf, was bei einer ärztlichen Untersuchung passiert.

Mittlerweile zählt sie über 271.000 FollowerInnen. Dabei fing alles ganz harmlos an: Im ersten Lockdown begann die Hebamme, gemeinsam mit ihrer Tochter an ersten TikTok-Videos zu arbeiten. "Dann wurde mir klar, dass die Menschen etwas über ihren Körper und ihre Gesundheit wissen wollen", so Pringles gegenüber "Buzzfeed".

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Die Modelle, die Sarah in den TikTok-Videos benutzt, sind für die Ausbildung von Hebammen gedacht. 

Mit Becken-Modellen oder einer ausgestopften Plazenta möchte sie den Menschen helfen, eine bessere Vorstellung von dem Geburtsprozess zu bekommen.

Dass ihre Videos so gut ankommen, liege vor allem daran, dass sich Menschen grundsätzlich für das Unbekannte interessieren: "Viele sind vom menschlichen Körper im Allgemeinen und insbesondere von der Geburt fasziniert." 

Es sei ihr vor allem ein Anliegen, Frauen zu bestärken, sich gut über den Geburtsprozess zu informieren und sich einen Gynäkologen oder eine Gynäkologin zu suchen, bei dem oder der sie sich richtig wohl fühlen: "Bildung stärkt und hilft den Menschen, sich im Gesundheitswesen für sich selbst einzusetzen. Und Bildung kann Spaß machen!"