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TikTok-Trend: Schmeckt Wassermelonen-"Thunfisch" wirklich gut?

Auf TikTok schwirren zahlreiche Rezepte zu veganem Thunfisch aus Wassermelone herum. Aber schmeckt das wirklich? Wir haben's getestet.

Nach der Feta-Pasta und unzähligen anderen Food-Trends folgt auf TikTok jetzt das ultimative Sommer-Rezept: Wassermelone, die wie Thunfisch schmecken soll und somit eine ideale vegane Alternative sein könnte.

Bekannt wurde das Rezept vor allem dank Maya Leinenbach, die auf der Creator-Plattform mehr als 979 Tausend AbonnentInnen hat und dort innovative vegane Rezepte teilt. Kein Wunder, dass der Wassermelonen-Thunfisch mehr als zwölf Millionen Mal gesehen wurde und seitdem auf der Plattform kaum zu übersehen ist. Aber hält das Rezept wirklich, was es verspricht?

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Rezept für die Wassermelone

Wie die TikTokerin schreibt, verwendet sie für die Filets eine mittelgroße Wassermelone. Diese wird in Filetstücke geschnitten – so groß, wie man gerne möchte. Beim Sushi empfehlen sich daher eher dünnere, kleine Scheiben, bei Bowls könnte man sich durchaus eher an Steakfilets orientieren.

Für die Marinade braucht man:

  • 1 EL Sesamöl
  • 5 EL Sojasuace
  • 2 EL Speiseöl
  • 1 Nori-Blatt, das zerkrümelt wird

Alles wird vermengt und über die Wassermelonen-Stücke gestrichen. Die Marinade sollte mindestens drei Stunden einwirken, auch über Nacht ist eine Option.

Danach werden die Filets bei 180 Grad bei Ober-Unterhitze für eine Stunde gebacken.

Tipp der Redaktion: Man kann auch schon vor dem Marinieren die Stücke unter den oben beschriebenen Bedingungen backen und nach 30 Minuten einmal wenden. Nachdem die Marinade dann ein paar Stunden (oder über Nacht) einwirken konnte, können die Filets in Sesam gerollt und dann in einer Pfanne gebraten werden. So wird's auch ein bisschen knusprig.

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Fazit zum veganen Thunfisch

Vermutlich ist es eine Frage der Erwartungshaltung: Schmeckt die Wassermelone plötzlich genau wie Thunfisch? Nein. Aber: Die Konsistenz erinnert wirklich sehr stark an ein frisches Fischfilet und es schmeckt wirklich gut.

Für mehr "Fisch-Geschmack" könnte man mehr als ein Nori-Blatt verwenden und dafür weniger Sojasauce. Außerdem schmeckt die gebratene Melone immer noch leicht süßlich, was man bei der weiteren Kombination bedenken sollte – süß-sauer-scharf ergänzt sich zum Beispiel immer gut.

Generell kann man das Rezept auf jeden Fall weiterempfehlen – einen Thunfisch darf man sich trotzdem nicht erhoffen. Macht aber nichts, es schmeckt mindestens gleich gut und ist schonender für die Umwelt.