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Wie du dich online und offline für #BlackLivesMatter einsetzen kannst

Viele Menschen wollen sich engagieren, wissen aber nicht wie – wir wollen versuchen, dir einen Überblick darüber zu geben, was du tun kannst.

Aktuell kann es ziemlich überwältigend sein, die Bilder der Proteste aus den USA zu sehen und dabei nicht zu wissen, was man selbst tun kann, um die weltweite #BlackLivesMatter-Bewegung zu unterstützen. Ein schwarzes Bild auf Instagram zu posten ist eine Solidaritätsbekundung, richtet aber letztendlich nicht viel aus – ein paar Anregungen dazu, wie man sich engagieren kann, zeigen wir an dieser Stelle.

Für dich ausgesucht

Informieren

Wenn du dich für ein Thema einsetzen möchtest, solltest du darüber Bescheid wissen – wenn du lesen möchtest, hol dir einschlägige Bücher und Artikel. Wenn du hören möchtest, erkundige dich nach Podcasts, die das Thema behandeln. Wenn du schauen möchtest, such nach entsprechenden Dokumentationen auf Streaming-Portalen. Wichtig: Erwarte nicht von deinen Schwarzen Mitmenschen, diese Arbeit für dich zu übernehmen. Es ist nicht ihre Aufgabe, den Rest der Welt über Rassismus aufzuklären.

Konfrontieren

Sprich deine Mitmenschen, KollegInnen, Verwandten und NachbarInnen darauf an, wenn sie rassistische Ausdrücke verwenden oder sich rassistisch äußern und konfrontier sie damit. Das kann unangenehmen werden, aber das gehört dazu.

Petitionen unterstützen

Petitionen online zu unterzeichnen ist schnell, gratis und im Idealfall wirksam. Die offizielle "Black Lives Matter"-Bewegung etwa fordert auf ihrer Website, der amerikanischen Polizei die Finanzierung zu entziehen.

Geld spenden, wenn man kann

Wer Geld übrig hat, kann diversen Organisationen, die sich gegen Rassismus einsetzen, Spenden zukommen lassen. Der derzeit wohl bekannteste Spendenfonds ist jener der Familie des ermordeten George Floyd. Achtung: Petitionen auf change.org sollte man lieber kein Geld spenden – immer wieder werden im Netz Vorwürfe laut, die Seite würde die Spenden nicht für den Zweck der Unterschriftensammlung nutzen, sondern für sich selbst behalten.

Auf die Straße gehen

Nicht nur in den USA, auch hierzulande werden immer mehr Demonstrationen gegen Polizeigewalt veranstaltet. In Wien findet am 4. Juni um 17 Uhr eine #BlackLivesMatter-Kundgebung am Platz der Menschenrechte statt. Am 5. Juni organisiert Black Lives Matter Vienna eine Demo gegen Polizeibrutalität vor der amerikanischen Botschaft in Wien.

Schwarzen Menschen auf Social Media folgen

Hier geht es um ein Problem, das People of Color betrifft. Hör ihnen zu, lies ihre Texte und verbreite, was sie zu sagen haben.

YouTube-Videos schauen

Die YouTuberin Zoe Amira bietet UserInnen eine Möglichkeit, Geld für #BlackLivesMatter zu spenden, ohne wirklich welches auszugeben: YouTube-Werbung. In einem einstündigen Video zeigt sie zahlreiche Schwarze KünstlerInnen und ruft das Publikum dazu auf, die Werbungen im Video nicht zu überspringen. Auf diese Weise soll sie inzwischen schon über 30.000 Dollar für die Bewegung eingenommen haben.

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