APA - Austria Presse Agentur

Geschwächte Muskeln können zu Problemen beim Gehen führen

Schmerzen beim Gehen können eine Folge von geschwächten Muskeln in den Füßen, im Kniegelenk und in der Hüfte sein. Ein Weg, um Beschwerden loszuwerden oder diesen vorzubeugen, liegt darin, bestimmte Muskeln zu stärken. Eine gute Übung ist der Einbeinstand. So wird die Balance trainiert und die hüftumgreifende Muskulatur aktiviert, so Physiotherapeutin Kirsten Götz-Neumann in der "Brigitte".

Als Training für die Po-Muskeln nennt sie die "Münzpresse": Dabei drückt man die Gesäßbacken so fest zusammen, als würde man mit ihnen eine Münze pressen wollen, beschreibt die Expertin. Wer etwa im Büro lange sitzt, sollte spätestens nach eineinhalb Stunden aufstehen und sich etwas bewegen. Durch langes Sitzen und Bewegungsmangel können die Muskeln verkümmern. In der Folge werden zum Beispiel Knorpel beim Gehen stärker belastet.

Lautes Stampfen oder ein zu weit nach vorn oder hinten verlagerter Körperschwerpunkt deuten auf Geh-Probleme hin. Konkrete Warnsignale für einen falschen Gang sind etwa, wenn der Fuß häufig umknickt oder das Knie nach innen fällt und dabei außerdem das Hüftgelenk eindreht. Indizien seien auch wiederkehrende Knie- und Rückenschmerzen sowie ein Hohlkreuz oder Rundrücken.

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