Illustration: CC0 Pixabay, Edit via k.at

Laut einer neuen Studie werden Millennials ziemlich früh sterben

Schlechte Nachrichten für all jene, in denen noch ein Funke Lebenskraft schlummert: Lange habt ihr nicht mehr.

Uff! Als müsste sich unsere Generation nicht schon mit genug Problemen herumschlagen, sieht es jetzt auch noch ganz danach aus, als würden wir diese Erde eher früher als später wieder verlassen. Einer amerikanischen Gesundheitsstudie zufolge werden Millennials nämlich früher krank und damit jünger sterben als ihre Elterngeneration.

Mithilfe von Krankenversicherungsdaten, dem Gesundheitsministerium und früheren Studien kann der 32-seitige Bericht "The Economic Consequences of Millennial Health" nun endlich das bestätigen, was wir eigentlich die längste Zeit wussten: Die Generation Y ist unterm Strich ärmer, deswegen kränker und deswegen auch sterblicher, als die Generationen davor. Danke für nichts, Boomer! Am Ende überlebt ihr uns noch.

Laut dem Bericht (der sich wohlgemerkt auf die USA bezieht, deshalb aber nicht völlig ungültig für den Rest der Welt ist) von Moody's Analytics wird sich die Sterblichkeitsrate von Millennials verglichen mit der Generation X um satte 40 Prozent erhöhen – wenn alles so weitergeht wie bisher.

Außerdem ist von einem "Gesundheitsschock" die Rede, der den AutorInnen zufolge mit dem Vietnam-Krieg verglichen werden kann: Der Anstieg von Depressionen und "verhaltensgesundheitlichen Problemen". Millennails werden demnach im Vergleich zu ihrer Elterngeneration seltener einem Krebsleiden erliegen, dafür aber öfter und früher an einer Überdosis, Selbstmord oder Mord sterben – ausgelöst von Problemen mit psychischer Gesundheit.

Diese Probleme zu therapieren kostet Geld, was uns den AutorInnen zufolge umso mehr stresst, was wiederum zu mangelnder Gesundheit beiträgt. "Es ist ein sehr negativer, selbstverstärkender Zyklus, der gebrochen werden muss", so Mark Zandi von Moody's Analytics kürzlich bei einer Gesundheitskonferenz. "Es ist noch keine Krise, aber wenn es so weitergeht, werden wir es eine Krise nennen müssen." Wir sehen uns in der Hölle!

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