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Laut einer Studie halten sich ältere Menschen für umweltbewusster als junge

Ältere Menschen sind der "Fridays for Future"-Generation immer noch einen Schritt voraus, wenn man dieser Studie glaubt.

Vierteljährlich erhebt das Marktforschungsunternehmen Ipsos den Nationalen Wohlstandsindex. Ein Ergebnis der aktuellen Studie: Die Jugend lebt laut eigenen Angaben weniger umweltbewusst als ältere Generationen.

In der Gruppe der Befragten zwischen 14 und 23 halten sich 33 Prozent für umweltbewusst, während sich unter den älteren ProbandInnen 41 Prozent so sehen. Das bedeutet laut Ipsos-Direktor Hans-Peter Drews, wie dieser gegenüber der “FAZ” erklärt, dass das Umweltbewusstsein bei der Jugend zwar am stärksten gestiegen sei, ältere Generationen aber immer noch einen Schritt voraus seien. Im Vergleich zu 2017 ist das Umweltbewusstsein der Jugendlichen übrigens um sieben Prozentpunkte gestiegen.

Dennoch sei nicht zu vergessen, dass es sich bei dem Ganzen um eine subjektive Selbsteinschätzung handelt – es könnte demnach nämlich auch sein, dass die jugendlichen Befragten einfach kritischer und strenger mit sich selbst sind. Außerdem können viele junge Menschen nur dann umweltbewusst leben, wenn auch ihre Eltern dementsprechende Entscheidungen treffen, da sie noch nicht alles selbst entscheiden können. Auch dies sei bei dem Ergebnis zu bedenken.

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