APA - Austria Presse Agentur

Mit dem Staun-Trick Streit vermeiden

Passiv-aggressives Verhalten von Kollegen erleben viele am Arbeitsplatz als provozierend. Die beste Strategie dagegen: sachlich bleiben - auch wenn es schwer fällt.

Ein Kollege stichelt über Fehlzeiten, weil ein Mitarbeiter lange ausgefallen ist. Oder er lässt Aufgaben liegen, für die er seiner Meinung nach nicht zuständig ist. Wem passiv-aggressives Verhalten im Job begegnet, der sollte den anderen nicht prompt zur Rede stellen und Wut oder Ärger nicht direkt zeigen. Das rät die Konflikttrainerin Ursula Wawrzinek in der Zeitschrift "Psychologie Heute" (Ausgabe Oktober 2019).

Stattdessen rät die Expertin: Wer sauer wird, sollte zunächst etwas Distanz gewinnen und das Verhalten des Kollegen nicht persönlich nehmen. Dann kann man am besten und ohne Emotionalität über das sprechen, was für das Vorankommen im Job wichtig ist.

Wem die Sachlichkeit schwer fällt, dem rät die Expertin zur Strategie "Staunen statt Ärgern". Das heißt: Wer mit passiv-aggressiven Mitarbeitern zu tun hat, solle sich über deren Verhalten wundern anstatt sich aufzuregen. Damit lässt man das Problem beim anderen und kann sich besser um die eigenen Aufgaben kümmern.

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