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Nackt schlafen: 4 Vorteile für dich und deine Gesundheit

Nackt zu schlafen hat nicht nur im Sommer so seine Vorteile. Vier Gründe, warum du dein Nachthemd im Schrank lassen kannst.

Schlafshirt an oder aus? Diese Frage stellen wir uns vor allem im Sommer – sie spielt aber zu jeder Jahreszeit eine Rolle. Wer glaubt, es gehe hier um reine Temperaturregelung, täuscht sich, denn wer zwischen sich und dem Laken kein Stückchen Stoff bringt, tut im entferntesten Sinne auch etwas für seine mentale Gesundheit.

Hier kommen vier gute Gründe, warum ihr auf euer XL-Shirt oder euren Pyjama verzichten könnt. 

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1. Nackt schlafen hilft, sich abzukühlen

Gut, es liegt auf der Hand: Beim Nacktschlafen reguliert der Körper die Temperatur ganz von allein. Im Sommer im Bett zu schwitzen ohne Ende ist zwar durchaus unangenehm, erfüllt aber eine wichtige Funktion: Der Schweiß kühlt nämlich den Körper. Ein nasses Shirt hilft zwar auch mehr oder minder, aber angenehm geht anders.

2. Deine Intimzone profitiert vom Nacktschlafen

Unser Intimbereich ist den ganzen Tag von eng anliegendem Stoff umgeben. Bakterien und Keime haben im feuchtwarmen Milieu leichtes Spiel. Grund genug, den Stoff abends einmal wegzulassen und der Intimzone eine Pause zu gönnen. Wer mit Vaginalproblemen wie Juckreiz oder Scheidenpilz kämpft, kann versuchen, häufiger nackt zu schlafen.

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3. Mehr Selbstvertrauen durch Nacktschlafen

Klingt zwar ein wenig esoterisch, aber "verbinde dich mit deinem Körper" bekommt beim Nacktschlafen eine neue Bedeutung. Vielen wurde von klein auf eingetrichtert, den Körper ständig verhüllen zu müssen. Für manche kann es eine echte Befreiung sein, den Körper nackt wahrzunehmen und vor dem Schlafengehen noch ohne Kleidung durch die Wohnung zu schlendern. Nacktsein kann also Wohlbefinden und Selbstbewusstsein stärken.

4. Verschaffe dir eine Ladung Oxytocin

Das Kuschelhormon Oxytocin wird durch Körperkontakt ausgelöst. Wer nackt mit seinem Partner oder seiner Partnerin kuschelt, verschafft sich eine ordentliche Ladung des Hormons. Stress wird reduziert und Beziehungen werden eventuell noch intimer. Vielleicht geht es euch ja ähnlich: Der Kontakt zweier nackter Körper kann dabei helfen, sich dem anderen näher zu fühlen. 

Nackt schlafen: Das sind die Nachteile

Die einzigen Nachteile, die Nacktschlafen wirklich hat, sind das häufigere Wechseln der Bettwäsche und das Management von offenen Fenstern und Ventilatoren. Luftzug und Schweiß auf nackter Haut vertragen sich nicht gut. Gebt also darauf acht, dass der Ventilator weit genug weg steht und ihr es mit offenen Fenstern oder Klimageräten nicht übertreibt.

Hier verraten wir übrigens, wie oft ihr eure Bettwäsche wirklich waschen solltet.