Was zur Hölle ist ein "Spiderman-Blowjob"?

Was zur Hölle ist ein "Spiderman-Blowjob"?
Was zur Hölle ist ein "Spiderman-Blowjob"? Und wie funktioniert diese spezielle Oralsex-Technik eigentlich?

Blowjob-Techniken gibt es ja einige. Viele bringen mit Pfefferminzzuckerl oder warmem Tee ein bisschen Abwechslung ins Sexleben. Ob im Stehen, im Liegen oder in der Dusche – Blowjobs sind ja eigentlich in vielen Stellungen (und Orten) möglich. Der "Spiderman-Blowjob" dürfte aber nur den wenigsten geläufig sein. Und ganz ehrlich: Im ersten Moment haben wir uns auch ziemlich gewundert, als wir davon gehört haben. 

Die Oralsex-Technik klingt zwar anstrengend, könnte für viele aber durchaus spannend sein. Denn gerade als wir dachten, es gäbe keine Weiterentwicklung des klassischen Blowjobs mehr, kam die "Spiderman"-Variante um die Ecke.

Wir wollen euch natürlich nicht vorenthalten, was der Superheld mit dem Blowjob zu tun hat.

So funktioniert der "Spiderman-Blowjob"

Für den "Spiderman-Blowjob" legst du dich als Gebende/r auf den Rücken. Am besten mit dem Kopf an das Fußende des Bettes, wenn es hoch genug ist (mit Boxspring-Betten soll das einfacher gehen, haben wir uns sagen lassen). Oder ihr wählt den Küchentisch als Ort des Geschehens. 

Jedenfalls blickst du mit dem Gesicht zur Decke. Der Mann stellt oder kniet sich vor dich hin und der Penis wird quasi kopfüber in den Mund genommen. Da der Mann bestimmt, wie schnell und wie weit sein bestes Stück stimuliert wird und die Kontrolle über die ganze Situation hat, ist eine Menge Einfühlungsvermögen erforderlich. Aber genau das kann ihn auch ziemlich anturnen. Der Penis wird außerdem aus einem anderen Winkel stimuliert, als es der Mann normalerweise gewohnt ist.

Wichtig: Beginnt langsam und steigert das Ganze, denn zu hohe Intensität kann die oder den Gebende/n ganz schnell überfordern (wir sagen hier nur "Würgereflex"). 

Besprecht die Technik am besten davor und macht euch ein Zeichen aus, mit dem ihr signalisieren könnt, dass das Tempo oder die Intensität gerade zu hoch ist. 

Klingt insgesamt nach etwas Mehrarbeit, soll sich aber ziemlich auszahlen. Einen Vorteil hat das Ganze: Der Empfangende hat beide Hände frei und kann sich währenddessen leichter um den Oberkörper der/des Gebenden kümmern, als es bei normalen Blowjobs der Fall ist.

Aber eine Frage wäre da noch: Warum ist die Technik nach dem Superhelden benannt? Sie erinnert an die Szene, in der Spiderman seine Mary Jane kopfüber und im strömenden Regen küsst. 

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